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Schwangerschaft und Berufstätigkeit

Mutterschutz

Berufstätigen werdenden Müttern steht ein besonderer Schutz zu. Ihr Arbeitgeber darf von Ihnen zum Beispiel keine anstrengenden, für Schwangere gefährliche oder körperlich schwere Arbeiten verlangen. Sie sollten Ihren Arbeitgeber möglichst früh über Ihre Schwangerschaft informieren, damit Sie die Mutterschutzregelungen in Anspruch nehmen können.

Sechs Wochen vor dem errechneten Geburtstermin müssen Sie nicht mehr arbeiten. Bis acht Wochen nach der Geburt besteht ein Beschäftigungsverbot. Während der Schwangerschaft und der Zeit des Mutterschutzes besteht ein Kündigungsschutz. Genaue Informationen erhalten Sie von Ihrem Arbeitgeber oder von der Gewerbeaufsicht der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord, Deworastraße 8, 54290 Trier, Tel.: 0651/ 46010

(Siehe auch Mutterschaftsgeld)

Elternzeit

Mütter und Väter, die berufstätig sind, haben Anspruch auf Freistellung von der Arbeit. Dies gilt bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres des Kindes.

Eltern können die Elternzeit gleichzeitig in Anspruch nehmen. Mit Zustimmung des Arbeitgebers können bis zu zwölf Monate der Elternzeit auf einen Zeitraum bis zur Vollendung des 8. Lebensjahres übertragen werden. Jeder Elternteil kann seine Elternzeit auf zwei Abschnitte aufteilen. Eine Teilzeittätigkeit von bis zu 30 Wochenstunden ist für jeden Elternteil zulässig.

Wichtig: Die Elternzeit muss spätestens sieben Wochen vor ihrem Beginn schriftlich vom Arbeitgeber verlangt werden. Gleichzeitig mit der schriftlichen Anmeldung müssen die Eltern verbindlich festlegen, für welche Zeiträume innerhalb von zwei Jahren die Elternzeit genommen werden soll. Die Elternzeit bedarf nicht der Zustimmung des Arbeitgebers.

Während der Elternzeit kann die Arbeitgeberseite grundsätzlich keine Kündigung aussprechen. Der besondere Kündigungsschutz beginnt mit der Anmeldung der Elternzeit durch Eltern, frühestens jedoch acht Wochen vor deren Beginn. Eltern sollten ihre Elternzeit grundsätzlich nur für zwei Jahre anmelden, um das dritte Jahr flexibel gestalten zu können.

Genauere Informationen erhalten Sie von Ihrem Arbeitgeber oder von der Elterngeldstelle

(Siehe auch Elterngeld)