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Agenda 21 im Landkreis Bernkastel-Wittlich

Der Kreistag hat 1995 beschlossen, ein Konzept für die Entwicklung des Landkreises zu erstellen. Ziel des Konzeptes soll es sein, die immer knapper werdenden Finanzmittel effizient einzusetzen und dabei eine auch räumlich ausgewogene Entwicklung in unserem Flächenlandkreis mit den Kulturlandschaften Eifel, Mosel und Hunsrück zu gewährleisten.

Dabei ist im Sinne einer umfassenden Bürger/innenorientierung sowohl den Bedürfnissen der Arbeitnehmerinnen u. Arbeitnehmer, der Wirtschaft, der Familien, der Kinder, der Jugendlichen und der älteren Menschen als auch dem übergreifenden Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen Rechnung zu tragen . Der Landkreis sucht den umfassenden Dialog mit der Bevölkerung, mit Vereinen, Verbänden und anderen gesellschaftlichen Gruppen, dem Gewerbe, der Industrie, dem Handwerk, den Kommunen oder den Behördeneinrichtungen im Landkreis.

Auf der Grundlage einer von der Verwaltung erarbeiteten Strukturuntersuchung wurden Entwicklungsperspektiven in Form von Thesen zur Kreisentwicklung formuliert und vom Kreistag beschlossen. Diese Thesen wurden in einer öffentlichen Expertenanhörung zur Diskussion gestellt. Die Ergebnisse wurden anschließend in den Fachausschüssen des Landkreises beraten und ergänzt, sowie um den Aspekt der zukünftigen Handlungsmöglichkeiten, den "Handlungsrahmen", erweitert.

Darüber hinaus hat der Kreistag beschlossen, vor dem nächsten Schritt, der Formulierung von Leitlinien und Erstellung eines konkreten Maßnahmenkatalogs, die Öffentlichkeit im Rahmen von Bürgerforen in diesen Prozess einzubeziehen. Das heißt, in öffentlichen Veranstaltungen sachthemenbezogen in eine Diskussion zu treten.

Parallel zur Frage der Kreisentwicklung wurde vom Kreistag der Beschluss von Rio, die Agenda 21, und dessen Umsetzung auf kommunaler Ebene als Lokale Agenda 21 beraten.
Im Ergebnis soll die Intention der Agenda 21 in die Konzeption der Kreisentwicklung als permanenter Prozess integriert werden. Die Thesen wurden daher jeweils auf ihren Bezug zur Lokalen Agenda 21 untersucht.

Mit der Auftaktveranstaltung und den Bürgerforen wurde der Dialog mit der Bevölkerung begonnen. Nach den Veranstaltungen werden die Gespräche nicht beendet sein. Das Instrument der Bürgerforen soll auch in Zukunft im Rahmen der Kreisentwicklung und der Lokalen Agenda 21 als kommunalpolitische Beteiligungsform für die Bürgerinnen und Bürger genutzt werden.