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Mit stimmungsvollen Liedern aus Afrika eröffnete am Donnerstagabend der Chor „Karibu“ (was auf Kiswahili „Willkommen“ bedeutet) die Ruanda-Ausstellung in der Kreisverwaltung in Wittlich.

Mit stimmungsvollen Liedern aus Afrika eröffnete am Donnerstagabend der Chor „Karibu“ die Ruanda-Ausstellung in der Kreisverwaltung in Wittlich. Bis zum 28. Oktober gibt die Schau einen Einblick in das afrikanische Partnerland  und das Patenkinderheim „Inshuti Zacu“ der Mosel-Fußballer.

Nach der musikalischen Begrüßung durch die Sängerinnen und Sängern aus dem Landkreis unter der Leitung von Petra Schmitz konnte Landrat Gregor Eibes zahlreiche Gäste im Kreishaus begrüßen. Zur Ausstellung sprachen anschließend der Vizepräsident des Vereins Partnerschaft Rheinland-Pfalz/Ruanda, Landrat Bertram Fleck und die Verantwortlichen für die Patenschaft Alois Stroh und Klaus Schmitz. Alle drei kennen Ruanda aus ihren Besuchen der Förderprojekte und lieferten eindrucksvolle Berichte von den Entwicklungen der vergangenen dreißig Jahre Partnerschaft.

2012 feierte Ruanda den fünfzigsten Jahrestag seiner Unabhängigkeit. Vor dreißig Jahren, im Jahre 1982, wurde die Partnerschaft zwischen Rheinland-Pfalz und Ruanda begründet. In einer Graswurzelpartnerschaft zwischen den Menschen, die sich in einer Vielzahl von Projekten und menschlichen Begegnungen Ruandas niederschlug, ist seither die Hilfsbereitschaft der Rheinland-Pfälzer für die Ruander geprägt. Rund 72 Millionen Euro wurden in über 1900 Projekte investiert, hinzu kommen rund 200 Partnerschaften zwischen rheinland-pfälzischen und ruandischen Schulen.

Seit 2001 unterstützen die „Mosel-Fußballer“ das Behinderten-Kinderheim Inshuti Zaco („Freunde bei uns zu Hause“) in Gahanga, nahe der Hauptstadt Kigali. Im Patenkinderheim der Fußballer werden von katholischen Schwestern vierzig schwer- und schwerstbehinderte Kinder betreut. Die Ausstellung zeigt die Entwicklung dieses Kinderheims durch die vielfältige Unterstützung. Sie kommt den Kindern, für ihre Ernährung und medizinische Betreuung wie auch den Schwestern für Aus- und Fortbildung zugute. Die Ausstellung zeigt in ausführlichen Informationen und aussagekräftigen Bildern auch das Engagement der vielen Freunde hier, bei ihren Gemeinschafts- und Einzelaktionen, und das weit über die Grenzen des heimischen Fußballs hinaus.

Zu sehen ist die Ausstellung im Kreishaus noch bis zum 28. Oktober, montags bis donnerstags von 7:00 bis 18:00 Uhr und freitags von 7:00 bis 15:00 Uhr.