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In einem Rundgang mit dem Publikum erläuterte Anette Kappes (vorne links) die einzelnen Werke und die zugehörige Gedankenwelt der Künstlerin Maria Hill (3.v.l.).

In einem Rundgang mit dem Publikum erläuterte Anette Kappes (vorne links) die einzelnen Werke und die zugehörige Gedankenwelt der Künstlerin Maria Hill (3.v.l.).

In der Veranstaltungsreihe „Kultur im Kreishaus“ ist bis zum 14. Mai in der Kreisverwaltung in Wittlich eine Ausstellung der heimischen Künstlerin Maria Hill zu sehen. Die Ausstellung bietet einen Überblick über ihr Schaffen und zeigt einige ihrer Malereien und Plastiken.

Zur Ausstellungseröffnung konnte Maria Bernard, Leiterin des Geschäftsbereichs Kultur der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich, zahlreiche Kunstinteressierte im Kreishaus begrüßen. In ihrer Ansprache stellte Bernard die Künstlerin und ihren Werdegang vor. Maria Hill wurde 1966 in Reil in einer Winzerfamilie geboren. Kindheit und Jugend verbrachte sie an der Mosel. Nach einem Rom-Aufenthalt und einer anschließenden Volontärsausbildung zur Restauratorin für Wand- und Fassmalerei studierte sie Kunst und Germanistik für das Lehramt. Die Geburt ihrer beiden Söhne führte sie zurück an die Mosel, wo sie nach der Elternzeit 1997 in den Schuldienst eintrat und ihre freischaffende künstlerische Arbeit begann. Beeinflusst von der „Konkreten Kunst“ fand sie zunehmend zu abstrakten Bildmotiven. Dennoch wurzeln ihre teils figürlichen, teils amorphen Skulpturen immer in der menschlichen Lebenswirklichkeit. Auf der Suche nach den inneren Spuren entdeckt sie Spannungen, Brüche, Räume, Bewegungen. Über Widerständiges findet sie Klarheit und macht Elementares sichtbar: Offensein, Aufstreben, Gefangensein, Kraft, Werden, Übereinstimmung mitten im Leben.

Maria Hill lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Söhnen in Burg/Mosel und betreibt ein Atelier in Enkirch. Dort und „open air“ an landschaftlich reizvollen Plätzen der Umgebung leitet sie seit 2006 Bildhauerkurse.

Im Anschluss an die Begrüßung und Einführung durch Maria Bernard sprach Anette Kappes von der Universität Trier zum künstlerischen Werk. In einem Rundgang mit dem Publikum erläuterte sie die einzelnen Werke und die zugehörige Gedankenwelt der Künstlerin.

Musikalisch gestaltet wurde die Eröffnung der Ausstellung durch die Gitarrenlehrer der Musikschule des Landkreises Jörg Bracht und Heiko Wilhelmus.

Zu sehen ist die Ausstellung im Kreishaus montags bis donnerstags von 7.00 Uhr bis 18.00 Uhr und freitags von 7.00 bis 15.00 Uhr.