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Es passiert immer wieder, und immer ist es ärgerlich: Anwohner von schmalen Straßen wollen ihre Mülleimer zurück ins Haus bringen und stellen fest, dass die Tonne nicht geleert wurde. Der nächste Abfuhrtermin ist erst wieder in zwei Wochen. Schuld daran sind oft gedankenlose Mitmenschen, die in engen Straßen durch falsch abgestellte Fahrzeuge die Weiterfahrt für die großen Müllfahrzeuge unmöglich machen.

Die Straßenverkehrsordnung schreibt vor, dass beim Parken und Halten immer eine drei Meter breite Gasse frei bleiben muss, auch wenn nicht extra ein Halteverbotschild aufgestellt wurde. „Die Zeitpläne der Abfallsammelfahrzeuge sind eng gefasst, und mehrfaches Anfahren verursacht zusätzliche Kosten. Den Schaden haben die betroffenen Haushalte“, erläutert der Abfallberater der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich, Stefan Lex und appelliert an die Autofahrer zur besonderen Rücksichtnahme.

Auch Baustellen sind oft ein Hindernis für die Müllwagenfahrer. „Da passt der doch durch“, hören sie oft, wenn sie wegen einer Baustelle nicht mehr weiter fahren können. Doch für Außenstehende ist es kaum möglich, richtig zu beurteilen, ob eine Stelle mit dem Müllwagen angefahren werden kann oder nicht. Und da letztendlich allein der Fahrer die Verantwortung trägt, ist er es auch, der entscheidet. „Ist eine Straße wegen einer Baustelle nicht befahrbar, müssen die Mülltonnen beziehungsweise Wertstoffe von den betroffenen Anwohnern an die nächste von Sammelfahrzeugen befahrbare Straße gebracht werden“, erinnert Lex.

Für weitere Informationen rund um das Thema Abfallentsorgung steht Stefan Lex, Tel.: 06571/14414, E-Mail: Stefan.Lex[at]Bernkastel-Wittlich.de gerne zur Verfügung.