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Preisträger: Projekt „Rückenwind – Hilfen für Angehörige Inhaftierter“ in Wittlich; Träger ist der Katholische Verein für soziale Dienste Trier e.V. Bild: Alexander Sell / © Staatskanzlei

Im Sommer 2013 hatte die Leitstelle Ehrenamt und Bürgerbeteiligung der rheinland-pfälzischen Staatskanzlei den Brückenpreis für besondere Integrationsleistungen im bürgerschaftlichen Engagement ausgeschrieben. Er wird an Initiativen, Vereine und Projekte verliehen, die mit ihrem Engagement das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung, die Begegnung und den Dialog von Jung und Alt, das Zusammenleben mit unseren europäischen Nachbarn sowie die Integration von Menschen unterschiedlicher Herkunft, Sprache und Hautfarbe fördern.

Landrat Gregor Eibes hatte in der Kategorie „Bürgerschaftliches Engagement gegen soziale Benachteiligung, Ausgrenzung und Diskriminierung“ das Projekt „Rückenwind – Hilfen für Angehörige Inhaftierter“ aus Wittlich vorgeschlagen. Er freut sich sehr, dass sein Vorschlag Erfolg hatte und im Dezember 2013 in der Staatskanzlei in Mainz die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Projekts von Ministerpräsident Malu Dreyer für ihre vorbildliche integrative Arbeit mit dem mit 2000 Euro dotierten Brückenpreis ausgezeichnet wurden.

Im Jahre 2010 wurde unter der Trägerschaft des SKM – katholischer Verein für soziale Dienste Trier e.V. in der Nachbarschaft der Justizvollzugsanstalt und Jugendstrafanstalt Wittlich das Projekt „Rückenwind“ ins Leben gerufen. „Rückenwind“ hat sich seitdem zu einer helfenden Besucher-Kontaktstelle und zu einer wichtigen Beratungs- und Anlaufstelle für die Angehörigen von Inhaftierten entwickelt.  

Landrat Gregor Eibes, der auch an der Preisverleihung in Mainz teilnahm dankte dem ehrenamtlichen Projektleiter Hans-Peter Pesch und allen Teammitgliedern von Rückenwind dafür, dass sie den Angehörigen der Inhaftierten den Rücken stärken und immer ein offenes Ohr für deren Anliegen und Sorgen haben. „Herzlichen Dank für Ihr wertvolles bürgerschaftliches und integratives Engagement zum Wohle unserer Gesellschaft und gegen soziale Benachteiligung, Ausgrenzung und Diskriminierung der Betroffenen“, so Landrat Gregor Eibes in seinem persönlichen Glückwunsch an die ausgezeichneten Ehrenamtler.