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Silke Meyer, Ossi Steinmetz, Pia Groh und Andrea Stark (nicht im Foto) präsentierten in Mainz die Flüchtlingshilfe im Landkreis.

Andrea Stark, Pia Groh, beide von der Verbandsgemeinde Wittlich-Land, Ossi Steinmetz aus der Verbandsgemeinde Traben-Trarbach haben zusammen mit Silke Meyer von der Koordinationsstelle Flüchtlingshilfe des Landkreises am 30.01.2016 bei der Info-Messe „Ehrenamt und Flüchtlinge“  in der Alten Lokhalle in Mainz   auf die vielfältigen und erfolgreichen Aktionen, Netzwerke und Initiativen im Kreis Bernkastel-Wittlich im Rahmen der Flüchtlingshilfe hingewiesen. An über fünfzig Messeständen haben Expertinnen und Experten ihre Arbeit vorgestellt. Motivierte und engagierte Menschen, die in der Flüchtlingshilfe überwiegend ehrenamtlich tätig sind, haben in einer lockeren und freundlichen Atmosphäre gezielt informiert, sich ausgetauscht und vernetzt. Moderierte Thementische und Themenlounges boten die Möglichkeit, aus der Praxis für die Praxis zu informieren und Ratschläge zu geben. Neben staatlichen Stellen waren Wohlfahrtsverbände, Kirchen, Sportbünde und sonstige Initiativen und Netzwerke vertreten.

Integrationsministerin Irene Alt eröffnete die Messe und bedanke sich bei den vielen ehrenamtlich Aktiven. Ministerpräsidentin Malu Dreyer besuchte die Messe am Nachmittag und kam mit den Teilnehmenden ins Gespräch. In ihrem Schlusswort betonte sie „Entscheidend für die Bewältigung dieser großen Herausforderung ist der Zusammenhalt in unserer Gesellschaft. Wir brauchen dafür nicht nur den Staat, sondern auch möglichst viele Menschen, die sich einbringen. … Das ist das Gesicht von Rheinland-Pfalz und steht für unsere offene und freie Gesellschaft.“

Die Bilanz von Ossi Steinmetz, Pia Groh und Andrea Stark fiel positiv aus. Sie profitierten insgesamt vom allgemeinen Austausch und konnten für die Arbeit in Manderscheid, Salmtal, der Mittelmoselregion und dem Alftal viele konkrete Anregungen mitnehmen. „Verbraucherschutz, Mitfahrgelegenheiten an der „Blauen Bank“ oder das Thema Freifunk haben mich besonders interessiert“ so Pia Groh. Andrea Stark führte viele Gespräche mit Menschen aus anderen Landkreisen und konnte so Ideen für eigene Projekte vermitteln. Für Ossi Steinmetz ist das Sprachproblem in der alltäglichen Flüchtlingshilfe, insbesondere in der Erstbetreuung zentral. Er möchte sich, angeregt durch die Gespräche beim „Speed dating“, zukünftig für die Erweiterung des Dolmetscher Pools im Landkreis besonders einsetzen. Vernetzung, Vermeidung von Doppelstrukturen, offene und konstruktive Kommunikation sind zentrale Aufgaben in der Flüchtlingshilfe, diese ist allen nochmal klar geworden.