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Durch eine Gesetzesinitiative von Rheinland-Pfalz und anderen Ländern konnte bereits im Jahre 2013 neben der Abschaffung des Schienenbonus erreicht werden, dass das Eisenbahn-Bundesamt seit 01.01.2015 im Rahmen der Lärmminderungsplanung nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie zuständig ist für die Aufstellung eines bundesweiten Lärmaktionsplanes für die Haupteisenbahnstrecken des Bundes mit Maßnahmen in Bundeshoheit. Bei Lärmaktionsplänen für Ballungsräume wirkt das Eisenbahn-Bundesamt an der Lärmaktionsplanung der Kommunen mit.

Betroffen sind die Bereiche an den genannten Haupteisenbahnstrecken, die durch die Lärmkartierung des Eisenbahn-Bundesamtes erfasst sind (zu den Ergebnissen der Lärmkartierung siehe http://www.eba.bund.de/DE/HauptNavi/Finanzierung/Umgebunslaermrichtlinie/
Laermkartierung/laermkartierung_node.html
).

Das Eisenbahn-Bundesamt plant die Veröffentlichung eines ersten bundesweiten Lärmaktionsplanes für Mitte des Jahres 2016 und hat inzwischen die erste Phase der zweistufigen gesetzlich vorgeschriebenen Öffentlichkeitsbeteiligung über eine Beteiligungsplattform im Internet eingeleitet.

Die Beteiligungsplattform kann unter folgendem Link erreicht werden, eine Teilnahme ist bis zum 31.05.2015 möglich: ww.laermaktionsplanung-schiene.de

Das Eisenbahn-Bundesamt weist auf dieser Plattform darauf hin, dass es „aufgrund des dargestellten Umfangs der Lärmaktionsplanung nicht möglich sein wird, von Bürgern vorgeschlagene Maßnahmen zur Lärmminderung im Detail zu berücksichtigen“. Trotzdem gebe eine Teilnahme an der Öffentlichkeitsbeteiligung dem Eisenbahn-Bundesamt die Möglichkeit, eine Betroffenheitsanalyse der durch Schienenverkehrslärm belasteten Personen vorzunehmen. Auf Grundlage dieser Analyse und aufgrund der Betroffenheitsanalyse durch die Lärmkartierung könnten langfristige Maßnahmen angeregt werden, um die Lärmbelastung zu senken.