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Im Weinbau fallen bei Rodungsarbeiten oder beim „Ausflicken“ imprägnierte Rebpfähle an. Solche Rebpfähle sind als gefährliche Abfälle (Altholzkategorie A IV) eingestuft. Das Verbrennen von imprägnierten Pfählen oder den imprägnierten Spitzen ist nicht erlaubt. Dabei ist es unerheblich, ob die Pfähle Teeröl- oder Kesseldruckimprägniert wurden. Imprägnierte Rebpfähle dürfen nach der Rodung nicht auf Brachflächen verbleiben. Auch das Schreddern der imprägnierten Holzteile ist verboten. Abfallberater Stefan Lex weist darauf hin, dass die illegale Entsorgung von Rebpfählen als Straftat geahndet wird und teuer werden kann – für das illegale Ablagern oder Verbrennen von bis zu 100 Kilogramm imprägnierter Rebpfähle beträgt das Bußgeld zwischen 400 und 1.500 Euro.

„Imprägnierte Pfähle oder deren Teile werden von darauf ausgerichteten Unternehmen im Landkreis Bernkastel-Wittlich kostenpflichtig entsorgt. Adressen von Unternehmen, die diese Hölzer entsorgen, sind im Abfallratgeber 2015 unter der Rubrik „Altholzentsorgung“ auf Seite 12 aufgeführt“, informiert Lex. Beim Entsorgungszentrum Sehlem werden Rebpfähle oder deren abgeschnittene Teerspitzen nicht angenommen. Weitere Informationen können bei der Abfallberatung, Tel.: 06571/14-2414, E-Mail: Stefan.Lex[at]Bernkastel-Wittlich.de  erfragt werden.