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Die Hälfte der Brutvogelarten im Land, wie Kiebitz, Wiesenpieper, Zwergdommel oder Wachtelkönig, sind gefährdet. Gerade Privatgärten bieten Vögeln wichtige Nahrungsquellen, Brut- und Unterschlupfmöglichkeiten. Darauf weist der Fachbereich Bauen und Umwelt der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich hin.

Seit Jahren lässt sich in privaten Vorgärten jedoch der Trend zu sogenannten Stein-Gärten - „Beete“ mit Schotter- und Kiesabdeckung - beobachten. Die Bedeutung der Pflanzen und der Artenvielfalt gehen so weiter zurück. Bienen, Insekten und Vögel finden dort keine Nahrung mehr.

Das Gute: Ein bunter Garten bereitet nicht grundsätzlich mehr Aufwand. Mit pflegeleichten Staudenmischungen und heimischen, robusten Pflanzen bleibt die Arbeit überschaubar. Stauden, Sträucher, Bäume, Gemüse-, Obst- und Zierpflanzen schaffen einen Artenreichtum für Menschen und Insekten. Hier setzt auch das neue Landesprogramm „Aktion Grün“ an, das mit dem Teilprojekt „Rheinland-Pfalz blüht“ neue Nahrungs- und Bruthabitate für Bienen, Vögel und Schmetterlinge in Kommunen schafft.

Mit welchen einfachen Tricks ein buntes Gartenparadies geschaffen werden kann, verrät der Umwelttipp „Entsteint Euch! – Für mehr Vielfalt im Garten“ aus der Reihe „Umweltschutz im Alltag“. Der Flyer und weitere Informationen sind im unter www.umweltschutz-im-alltag.rlp.de abrufbar. Weitere Informationen zum Landesprogramm „Aktion Grün“ sind abrufbar unter: https://mueef.rlp.de/de/themen/naturschutz/aktion-gruen/