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Die bundeseigene Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat ihr Angebot zum altersgerechten Umbauen von Häusern und Wohnungen durch das „Programm 455“ ergänzt. Wer im privaten Wohnbereich Barrieren beseitigen will und die Umbaumaßnahmen selbst finanziert, kann ab einer Investitionssumme von 6000 Euro einen Zuschuss von 5 Prozent der förderfähigen Kosten aus diesem Programm erhalten. Die maximale Förderhöhe pro Wohneinheit beträgt 2500 Euro. Der Antrag ist vor Beginn des Vorhabens bei der KfW zu stellen. Planungs- und Beratungsleistungen gelten nicht als Vorhabensbeginn.

Alle Umbaumaßnahmen wie das Umsetzen von Wänden, die Verbreiterung von Türen und der Einbau eines Aufzugs müssen den Mindestanforderungen  der technischen Richtlinien entsprechen. Sie verlangen eine genaue Planung und eine gewissenhafte Baukontrolle und gehören in die Hände von Fachleuten. Die Planungskosten von Architekten und Fachingenieuren sind ebenfalls förderfähig.

Für Maßnahmen, die in eigener Regie durchgeführt werden, gibt es keine Fördermittel. Auch für Umbauten, die vor der Antragsstellung begonnen oder abgeschlossen wurden, sind keine Mittel vorgesehen.

Hierzu und anderen Themen erhalten Interessierte von den Experten der Landesberatungsstelle Bauen und Wohnen die notwendige Hilfestellung. Erfahrene Architektinnen und Architekten beraten kostenlos und firmenunabhängig alle zwei Monate am zweiten Dienstag von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr in der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich, Kurfürstenstraße 16, 54531 Wittlich. Der nächste Beratungstermin ist Dienstag, der 14. September 2010.

Vorhandene Planunterlagen sollten zum Beratungstermin mitgebracht werden. Eine Voranmeldung ist unbedingt erforderlich bei Ulrich Hohns, Tel.: 06571/14-2237, E-Mail: ulrich.hohns[at]bernkastel-wittlich.de.