Zur Navigation springen Zum Inhalt springen

Die Landräte Bertram Fleck (Rhein-Hunsrück-Kreis), Dr. Alexander Saftig (Kreis Mayen-Koblenz), Manfred Schnur (Kreis Cochem-Zell) und Gregor Eibes (Kreis Bernkastel-Wittlich) haben zusammen mit 14 weiteren Landräten aus ganz Deutschland die Initiative E-LAND ins Leben gerufen und sich im Rahmen des von der Bundesregierung ausgerufenen Wettbewerbs für ein „Schaufenster Elektromobilität“ beworben. Die Initiative ist überzeugt, dass Elektromobilität vor allem in den ländlichen Raum gehört, der hierfür besondere Potentiale bietet.

E-LAND fungiert als Projektkoordinator von sechs regionalen Clustern, die sich als operative Einheiten über ganz Deutschland verteilen. So können die Kreise Rhein-Hunsrück, Mayen-Koblenz, Cochem-Zell und Bernkastel-Wittlich unter dem Namen E-Berg-Tal zusammen mit ihren regionalen Partnern ihre speziellen Stärken in das Elektromobilitäts-Projekt einbringen und zugleich von den Vorteilen des Gesamtprojekts profitieren, das in einen bundesweiten Verbund forschender Hochschulen eingebunden ist und unter anderem neue touristische Angebote und neue Geschäftsmodelle für Berufspendler anbieten wird. Damit werden die in der ländlichen Region besonders häufig anzutreffenden Pendler in der Lage sein, die Kosten für die Fahrt zur und von der Arbeitsstelle, verglichen mit einem konventionell angetriebenen Fahrzeug, deutlich zu senken. Gleichzeitig wird der Mittelstand in der Region die Chance haben, sein Know-how in das Projekt einzubringen.

Dadurch, so die Landräte Fleck, Dr. Saftig, Schnur und Eibes erhoffen wir uns, den Menschen eine Alternative zur Abwanderung bieten zu können und den demographischen Entwicklungen entgegen zu wirken. Darüber hinaus werden besondere Angebote für einen sanften Tourismus in unserer Region erarbeitet, welche die CO2 Emissionen weiter senken und die Lebensqualität erhöhen. E-LAND erwartet die Entscheidung der Wettbewerbsjury im März 2012.