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Nach Willen der Bundesregierung und der Landesregierung soll bis Ende 2010 in jedem Landkreis und in jeder kreisfreien Stadt ein Haus der Familie entstehen. Das Haus der Familie soll eine generationsübergreifende, niedrigschwellige Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger mit den unterschiedlichsten Anliegen sein.
Unter „einem Dach“ sollen fördernde, unterstützende und beratende Angebote für Kinder, Eltern, Familien, Senioren angeboten werden. Darunter fallen Leistungen wie zum Beispiel Beratung, Betreuung, Familienbildung, offene Treffpunkte, ambulante Hilfen zur Erziehung, Maßnahmen zur Arbeitsintegration. Zu diesem Zweck arbeiten die bislang eigenständig agierenden Institutionen und Träger freiwillig und partnerschaftlich in einen Haus zusammen.
Die Bundesregierung fördert jedes Haus der Familie, das die Förderbedingungen erfüllt, in den ersten fünf Jahren mit jeweils 40 000 Euro. Die Landesregierung unterstützt diejenigen Häuser der Familie, die bereits in 2006 ihre Arbeit aufnehmen, zusätzlich mit einer einmaligen Förderung in Höhe von 20 000 Euro. Die Bewerbungsausschreibung für das Jahr 2006 ist für den Juli angekündigt. 2007 soll eine erneute Ausschreibung erfolgen. Voraussetzung für die Förderung eines Hauses der Familie ist insbesondere der Zusammenschluss mehrerer Träger zu einer Trägerinitiative, die eine bestehende Immobilie gemeinsam nutzen.
Die Landrätin befürwortet und begrüßt diese Projektidee, die mit dazu beiträgt, Überschaubarkeit und Erreichbarkeit von unterstützenden Hilfen für die Bürgerinnen und Bürger zu verbessern. Denn diese Projektidee trägt dazu bei, durch Abstimmung und Koordination unter den Trägern knappe Ressourcen im Interesse der Bürgerinnen und Bürger effizienter zu nutzen, so die Kreischefin.
Die Kreisverwaltung bereitet aktuell das vorliegende Informationsmaterial auf und wird die Projektidee dem Jugendhilfeausschuss in seiner kommenden Sitzung vorstellen, um danach mit allen interessierten Trägern zeitnah die Verwirklichung der Projektidee zu beraten. Für Rückfragen steht Adele Ruppenthal, Tel.: 06571/14-479, E-Mail: Adele.Ruppenthal[at]Bernkastel-Wittlich.de zur Verfügung.