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Der Deutsche Wetterdienst meldet, dass die sommerliche Hitzewelle anhalten wird. Damit sind insbesondere für ältere Menschen Gefahren verbunden. Im Alter nimmt das Durstgefühl ab, so dass viele ältere Menschen zu wenig Flüssigkeit aufnehmen. Unter starker Hitzeeinwirkung kann es zu einem sogenannten Hitzestau kommen, der lebensbedrohlich sein kann. Darauf weist der Fachbereich Gesundheit der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich hin. Auch Menschen mit chronischen Erkrankungen sind in ihrer körperlichen Anpassungsfähigkeit eingeschränkt, sodass auch bei ihnen eine gesundheitliche Gefährdung durch die anhaltende Hitzewelle besteht.
Auf eine reichliche Flüssigkeitszufuhr ist zu achten. Hierzu eignen sich insbesondere Mineralwasser, Tee und Fruchtsäfte. Es ist leichte Kost zu bevorzugen, viel Gemüse und wasserreiches Obst, zum Beispiel Melonen. Schwere Speisen, wie zum Beispiel Wurstplatten sind zu vermeiden. Bei starkem Schwitzen sollte auf eine ausreichende Kochsalzzufuhr geachtet werden.

Allgemein ist zu empfehlen, dass bei einer Hitzeperiode körperliche Anstrengungen in der prallen Sonne vermieden werden sollten. Während der besonders heißen Mittagszeiten sollte bevorzugt der Schatten aufgesucht werden. Die Raumtemperatur sollte nicht zu hoch sein, deshalb halten Sie Fenster und Rollläden am Tag möglichst geschlossen. Aber auch Ventilatoren können für Abkühlung sorgen. Wohn- und Schlafräume sollten frühmorgens, spätabends oder nachts gelüftet werden. Leichte luftdurchlässige Kleidung und die Verwendung von leichter Bettwäsche ist ebenfalls zu empfehlen. Abkühlung mit kaltem Wasser oder Duschen mit lauwarmem Wasser bringt ebenfalls Abkühlung. Beim Baden sollte darauf geachtet werden, dass man sich vor dem Sprung ins kalte Wasser abduscht, um eine Schockreaktion zu vermeiden. Insbesondere bei Kindern sollte auf ein Sonnenschutzmittel mit entsprechendem Lichtschutzfaktor geachtet werden.