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Portrait Ilse Limper

Ilse Limper engagiert sich im kirchlichen, sozialen und kulturellen Bereich.

Im Namen von Ministerpräsident Kurt Beck hat Landrätin Beate Läsch-Weber die Wittlicher Bürgerin Ilse Limper mit der Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet. Ilse Limper erhielt die Auszeichnung für ihr vielfältiges und langjähriges Engagement im kulturellen, kirchlichen und sozialen Bereich.

Ilse Limper arbeitete bis 2002 im Pfarrgemeinderat der Pfarrei St. Markus, Wittlich, mit und war in den achtziger Jahren auch Vorsitzende des Dekanatsrates. Dabei engagierte sie sich besonders in den liturgischen und religiösen Aufgaben der Pfarrei sowie in der Vorbereitung und Gestaltung der Wort- und Kommunionsgottesdienste in Plein. Außerdem arbeitete sie für die katholische Frauengemeinschaft und schrieb als freie Mitarbeiterin des Trierischen Volksfreundes die Artikelserie „Glaube im Alltag“ mit.

Im sozialen Bereich betreute sie als „Grüne Dame“ Patienten der Psychiatrie im St. Elisabeth-Krankenhaus in Wittlich. Hier gestaltete Ilse Limper auch regelmäßig den Heiligen Abend für die Kranken mit Dia-Vorträgen über Persien, China oder das Heilige Land. Als Mitglied im Vorstand des Vereins „Wipsy“ setzte sie sich für die Wiedereingliederung psychisch kranker Menschen ein und engagierte sich zudem in der Altenpflege. Zudem arbeitet sie seit vielen Jahren in der Jury zur Auswahl der „Stillen Stars“ im Landkreis Bernkastel-Wittlich mit.

Auch im kulturellen Bereich engagierte sich die Geehrte in zahlreichen Bereichen. 1981 wurde auf ihre Initiative hin der Verein der Eltern und Freunde des Peter Wust-Gymnasiums Wittlich gegründet indem sie auch heute noch intensiv mitarbeitet. Von 1972 bis 1986 war Ilse Limper Direktorin des Peter Wust-Gymnasiums.

Auch im Cusanus-Geburtshaus und der Akademie Kues in Bernkastel-Kues ist ihre Mitarbeit und ihre Initiative ein wichtiger Aktivposten. Seit über zehn Jahren leitet sie die katholische öffentliche Bücherei in Wittlich. Hier initiierte sie zahlreiche Ausstellungen, Lesungen und Vorträge. Zudem war sie selbst Verfasserin von vier Artikeln für das Kreisjahrbuch in verschiedenen Jahren.

1994 veröffentliche Ilse Limper eine Schrift über das Kriegswaisenhaus Wittlich aus Anlass des 90-jährigen Bestehens des Internatbaus des Peter Wust-Gymnasiums. Darauf folgend organisierte sie auch eine Veranstaltung gemeinsam mit Ehemaligen des Kriegswaisenhauses. 1988 gründete sie gemeinsam mit Marie-Luise Wessel die Puppenspiel-AG des Peter Wust-Gymnasiums, die bis zum Jahr 2000 regelmäßig Aufführungen im 2-Jahres-Rhythmus durchführte. Außerdem war Ilse Limper als Märchenerzählerin in den Grundschulen der Stadt Wittlich aktiv.

Aufgrund dieses umfangreichen Engagements wurde Ilse Limper beim Ministerpräsidenten für eine Ehrung vorgeschlagen, die Landrätin Beate Läsch-Weber ihr in der vergangenen Woche zu Hause überreichen konnte.