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Informationsstand der Beiräte des Landkreises. Außerdem waren die Ortsgemeinden Hontheim und Klausen, der Pflegestammtisch und die Ehrenamtsbörse der Verbandsgemeinde Bernkastel-Kues, das Fachzentrum Demenz, die Pflegestützpunkte, das Wintricher Netz, die Senioren-Sicherheitsberater sowie der Verein Gemeinsame-Zukunft mit einem Informationsstand vertreten.

Mit bis zu 3000 Euro fördert der Landkreis Bernkastel-Wittlich Initiativen, die ortsnahe Hilfen für ältere, auf Unterstützung angewiesene Menschen bieten. Das Preisgeld wird im Rahmen eines Ideenwettbewerbes an Initiativen verliehen, die besonders wirkungsvolle alltagsunterstützende Angebote für ein „Zu Hause alt werden“ bereitstellen. Landrat Gregor Eibes eröffnete den Ideenwettbewerb im Rahmen einer öffentlichen Sitzung der Regionalen Pflegekonferenz im Foyer des Kreishauses und warb für eine breite, gemeinsame Beteiligung der kommunalen Stellen des Landkreises, des Freiwilligenbereichs und der Leistungserbringer.

Der Wettbewerb „Zu Hause alt werden“ sei ein wesentlicher Baustein in der Agenda des Landkreises, durch den die Gemeinden in ihren Möglichkeiten unterstützt werden, sich zukunftsfähig aufzustellen, erklärte Eibes.

Ein erfolgreiches Praxisbeispiel für die gelungene Weiterentwicklung von örtlichen Altenhilfestrukturen durch den Wettbewerb „Zu Hause alt werden“ präsentierte Ilona Lauxen, Ortsbürgermeisterin der Gemeinde Hontheim. Hontheim wurde  im ersten Ideenwettbewerb mit der Initiative „Länger zu Hause leben – zu Hause alt werden“ für eine Anschubfinanzierung durch den Landkreis ausgewählt.

Im Anschluss an den Erfahrungsbericht der Gemeinde Hontheim stellte sich der Soziaplaner der Kreisverwaltung Mirko Nagel als Ansprechpartner des Wettbewerbes vor und erläuterte die Modalitäten für eine erfolgreiche Teilnahme am Wettbewerb.

Zur Teilnahme steht ein Bewerbungsformular bereit, das bis zum 25. Oktober 2012 in der Kreisverwaltung eingereicht werden kann. Ganz bewusst wird die Teilnahme am Wettbewerb offen gestaltet. Das heißt, grundsätzlich sind alle, die sich im Wettbewerb engagieren wollen, eingeladen, sich direkt zu bewerben oder jemanden vorzuschlagen. Das können neben Ortsgemeinden, örtlichen Initiativen oder Vereinen auch Privatpersonen sein. Die Bewerbungen sollten den Schwerpunkt „alltagsunterstützende Angebote“ berücksichtigen.

Anregungen zur Ideenfindung bot ein Ideenmarkt, zu dem die rund 80 Besucherinnen und Besucher im Anschluss an den Veranstaltungsauftakt eingeladen waren. Die im ersten Ideenwettbewerb ausgewählten Initiativen sowie weitere Ideengeber und Ansprechpartner der Altenhilfe standen für Gespräche und den Aufbau von Kooperationen bereit.

Wer Interesse an einer Teilnahme am Ideenwettbewerb hat und sich an der Sicherstellung und Weiterentwicklung der Altenhilfestrukturen beteiligen möchten, setzt sich bitte mit Sozialplaner Mirko Nagel, Tel.: 06571/142408, E-Mail: Mirko.Nagel@Bernkastel-Wittlich in Verbindung. Weitere Informationen zum Ideenwettbewerb finden Interessierte auch im Internet unter www.bernkastel-wittlich.de/zuhause-alt-werden.html.