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Kinder und Jugendliche dürfen keine E-Zigaretten oder E-Shishas mehr erhalten sowie die zu verdampfenden Flüssigkeiten für diese Geräte konsumieren. Das Jugendschutzgesetz wurde zum 1. April 2016 in diesem Bereich erweitert, um Kinder und Jugendliche gesundheitlich zu schützen.

Bislang war der Verkauf der elektronischen Zigaretten und E-Shishas noch nicht gesetzlich geregelt. Nun wurden die Erkenntnisse aus zahlreichen Studien umgesetzt, die dem Verdampfen bei E-Zigaretten und E-Shishas eine gesundheitsschädliche Auswirkung, vor allem für Kinder und Jugendliche, beschreiben.

Das nun eingeführte Verbot gilt für den Konsum sowie für den Verkauf, wobei dabei auch der Versandhandel eingeschlossen ist. Ob die Flüssigkeiten auch Nikotin erhalten, spielt hier keine Rolle.  Für die Stoffe (Liquide), welche über ein Heizelement verdampft werden und keinen Tabak enthalten, gab es bisher eine Gesetzeslücke. Die Hinweise aus Studien über die Schädigung der Atemwege sowie die krebserregende Wirkung beim Einatmen der verdampften Flüssigkeiten, haben den Gesetzgeber nun zum Handeln gefordert.

Nach Erkenntnissen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, hat jeder fünfte Jugendliche bereits eine E-Zigarette probiert. Dies ist nun gesetzlich verboten und soll auch den Einstieg in das Rauchen herkömmlicher Zigaretten verhindern.

Weitere Informationen zum Jugendschutz sind erhältlich bei Stephan Rother, Jugendschutz, Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich, Kurfürstenstr. 16, 54516 Wittlich, E-Mail: stephan.rother[at]bernkastel-wittlich.de, Tel.: 06571/14-2220.