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Zahlreiche Straßen im Landkreis werden ausgebaut beziehungsweise stabilisiert. Dies beschloss der Kreisausschuss Bernkastel-Wittlich in seiner letzten Sitzung. Hierzu zählen die K 41 zwischen Hetzerath und Mülldeponie, die K 122 zwischen Bischofsdhron und Hundheim, die K 131 zwischen Hochscheid und Kreisgrenze (Richtung Horbruch) sowie die Böschungsstabilisierung im Zuge der K 10 bei Meerfeld. Insgesamt rund 670000 Euro beträgt der Kreisanteil, rund 65 Prozent hiervon werden vom Land gefördert.

Außerdem stimmte der Kreisausschuss einstimmig für den Ausbau der K 30 zwischen Oberscheidweiler und der Kreisgrenze. Der Landkreis Vulkaneifel beabsichtigt 2008, die K 25 bis zur Kreisgrenze auf eine Breite von 5,50 Meter auszubauen. Die K 30 mündet an der Kreisgrenze in die K 25 des Kreises Bernkastel-Wittlich. Die K 30 hat wie die K 25 zur Zeit nur eine Breite von 4,90 Meter und ist durch starken Schwerlastverkehr in einem schlechten Zustand. Um einen einheitlichen Straßencharakter zu erreichen und Unfälle zu vermeiden, soll der Ausbau der beiden Kreisstraßen durchgeführt werden. Die Ausbaukosten für den circa 380 Meter langen Abschnitt im Bereich des Landkreises Bernkastel-Wittlich werden auf rund 80000 Euro geschätzt.

Ebenfalls ausgebaut wird die K 41, 69, 40, 136 zwischen dem Bahnübergang beim Gewerbegebiet Sehlem und der L 43 bei Dodenburg. Einstimmig stimmte der Kreisausschuss dem Ausbau sowie der Verbreiterung auf 5,50 Meter zu. Die Kosten für die insgesamt 4, 1 Kilometer lange Strecke werden bei circa 2,4 Millionen Euro liegen. Es ist auch hier von einer Landesförderung von 65 Prozent auszugehen.

Neben den Kreisstraßen fördert der Kreis auch Investitionen in den Schulen. So erhält die Georg-Meistermann-Grundschule in Wittlich einen Zuschuss in Höhe von rund 11350 Euro zur Einrichtung eines Speisesaals mit Ausgabeküche. Diese wird für den Betrieb der Ganztagsschule benötigt.

An der Friedrich-Spee-Realschule und der Hauptschule Neumagen-Dhron soll eine Machbarkeitsstudie zur umfassenden energetischen Sanierung durchgeführt werden. Über die Verwaltung der beiden Schulen wurde 1983 zwischen dem Landkreis als Träger der Realschule und der Verbandsgemeinde als Trägerin der Hauptschule eine Zweckvereinbarung getroffen. Sie enthält Regelungen hinsichtlich des zu tragenden Unterhaltungs- und Investitionsaufwands. Beide Schulen werden durch eine nicht mehr zeitgemäße Elektro-Nachspeicherheizung geheizt. Dies hat hohe Betriebskosten zur Folge. Das Umweltministerium Rheinland-Pfalz bietet ein Landesmodellprojekt „Null-Heizkostenkonzept“ an. Im Rahmen dieses Projektes wird eine sogenannte Machbarkeitsstudie finanziert. Diese wird von der Fachhochschule Kaiserslautern betreut und bewertet.  Voraussetzung ist die energetische Rundumsanierung eines Gebäudes (Wärmedämmung, Fenstertausch, Änderung des Heizsystems). Die Studie beurteilt die technische Machbarkeit beziehungsweise Umsetzung einer umfassenden energetischen Sanierung und enthält eine Wirtschaftlichkeitsberechnung. Die Studie ist kostenlos und dient als Entscheidungshilfe für das weitere Vorgehen.