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Unter der Leitung von Ingrid Wagner und mit Kreis-Chorleiter Josef Thiesen am Klavier begrüßten Kristina Brixius, Stephanie Zang, Silke Breidenbenden, Hans- Peter Weinand, Bernhard Föhr und Gerd Elsen ihre Gäste.

In der Wittlicher Synagoge fand unter dem Motto „Wer hat an der Uhr gedreht“ das Konzert des Gesangsensembles „La Voce“ der Musikschule des Landkreises statt. Anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Gesangsklasse von Ingrid Wagner sowie des 10-jährigen Bestehens des Ensembles selbst, wurde der Abend als buntes Potpourri der beliebtesten Melodien aus den vorangegangenen Konzerten der letzten Jahre gestaltet. Unter der Leitung von Ingrid Wagner und mit Kreis-Chorleiter Josef Thiesen am Klavier begrüßten die drei Sängerinnen (Kristina Brixius, Stephanie Zang, Sopran, Silke Breidenbenden, Alt) und drei Sänger (Hans- Peter Weinand, Tenor, Bernhard Föhr, Bariton Gerd Elsen, Bass) ihre Gäste im vollbesetzten Saal.

Der Abend begann mit solistisch sowie im Ensemble dargebotenen Musicalmelodien wie „Erinnerung“ (Cats), „Don’t cry for me Argentina“ (Evita) oder „Oklahoma“ aus dem gleichnamigen Musical. Es folgten Klassiker der amerikanischen Gesangsliteratur wie „Moon River“ und „New York New York“.

Ingrid Wagner ließ es sich anschließend nicht nehmen die Gäste mit „Ich lade gern mir Gäste ein“ persönlich auf den Operettenblock des Abends einzustimmen. Es folgte ein furioser und augenzwinkernder Ritt durch die Welt der Operette bei dem die Zuschauer auf die „Christel von der Post“, den verschmähten Gouverneur „Oberst Ollendorf“ aus „Der Bettelstudent“ und eine beschwipste Sängerin trafen, bevor das Ensemble sein Publikum mit „Trink uns zu“ in die Pause entließ.

Im zweiten Teil erschienen die Sängerinnen und Sänger zeitgenössisch gekleidet zur Musik der 20er bis 50er Jahre, die das Thema des restlichen Abends dominierte. Bei den bekanntesten Melodien der Comedian Harmonists durften natürlich weder „Ein Freund“, noch „Irgendwo auf der Welt“ oder der „Kleine grüne Kaktus“ fehlen. Feurig und lustig zugleich kamen dazwischen die „Schöne Isabella von Kastilien“ und der „Hausfreund“ daher.

Im Anschluss erschien das Ensemble in Petticoat und Lederjacke und erinnerte an die beliebten „Wirtschaftswunder-Hits“-Konzert aus dem Jahre 2014. Mit „Lollipop“, „Seemann, lass das Träumen“ und „Rote Lippen soll man küssen“ setzten die Sängerinnen und Sänger ihre Zeitreise mit dem Publikum fort, die mit dem namensgebenden Stück des Abends „Wer hat an der Uhr gedreht“ endete.

Am Ende gab es Standing Ovations und strahlende Gesichter auf, wie auch vor der Bühne. Heribert Kappes, Vorsitzender des Kreischorverbandes bedankte sich für das langjährige Engagement der Sängerinnen und Sänger, sowie des Pianisten Josef Thiesen und hob besonders den Einsatz von Ingrid Wagner, die im vergangenen Jahr ihr 25-jähriges Dienstjubiläum feierte, hervor. Und auch nach der dritten Zugaben stand für das Ensemble frei nach Paulchen Panther fest: „Heute ist nicht alle Tage, wir kommen wieder, keine Frage!“