Zur Navigation springen Zum Inhalt springen

Nach der aktuellen Risikobewertung des Friedrich Löffler-Instituts (Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit) besteht die Möglichkeit, dass das Virus der Blauzungenkrankheit erneut auch in Wiederkäuerbestände in Rheinland-Pfalz eingeschleppt wird. Es empfiehlt daher eine vorbeugende Schutzimpfung von Rindern, Schafen und Ziegen gegen das Blauzungen-Virus der Serotypen 4 und 8.

Der Bundesrat beschloss daraufhin in seiner Sitzung am 22. April 2016 die Änderung verschiedener tierseuchenrechtlicher Verordnungen. Unter anderem wurde die Möglichkeit eröffnet, dass mit Genehmigung der zuständigen Behörde die freiwillige Impfung mit inaktiven Impfstoffen gegen das Blauzungen-Virus erlaubt werden kann.

Mit Wirkung vom 14. Mai 2016 hat deswegen nunmehr das Landesuntersuchungsamt per Allgemeinverfügung die Impfung der empfänglichen Tiere gegen die Blauzungenkrankheit mit den genannten Serotypen erlaubt. Der Impfstoff ist durch die praktizierenden Tierärzte bei den Herstellern zu beziehen. Die Impfung darf auch nur von praktizierenden Tierärzten durchgeführt werden und muss innerhalb von sieben Tagen nach erfolgter Impfung in die HIT-Datenbank unter Angabe der Registriernummer des Betriebes, des Datums der Impfung und des verwendeten Impfstoffes sowie bei Rindern auch unter Angabe der Ohrmarkennummer eingetragen werden.

Wer seinen Bestand gegen die Blauzungen-Virus-Erkrankung impfen lassen will, wendet sich bitte an seinen Hoftierarzt. Für weitere Rückfragen stehen der Hoftierarzt sowie der Fachbereich Veterinärdienst und Lebensmittel der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich, Telefon: 06571/14-2353, E-Mail: veterinaeramt[at]bernkastel-wittlich.de zur Verfügung.