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Nach erfolgreichem Abschluss der Verhandlungen wurden jetzt die Leistungs- und Prüfungs- beziehungsweise Vergütungsvereinbarungen von den Geschäftsführern Johann vom DRK-Sozialwerk (vorne rechts) und Klärner von der St. Raphael CAB GmbH (hinten links) sowie Landrat Gregor Eibes (vorne links) und Dr. Pascal Schleder von der Kreisverwaltung unterzeichnet.

Menschen mit Behinderungen soll ein selbstbestimmtes Leben in ihrem gewohnten und gewählten Lebensumfeld und damit eine gleichberechtigte Teilhabe ermöglicht werden Mit seiner regionalen Teilhabeplanung möchte der Landkreis Bernkastel-Wittlich sicherstellen, dass wohnortnah vorrangig ambulante Angebote zur Verfügung stehen. Die Leistungserbringer und Anbieter dieser ambulanten Betreuungsleistungen können mit der Kreisverwaltung in Verhandlungen zum Abschluss einer Leistungs- und Prüfungs- sowie eine Vergütungsvereinbarung eintreten.

Nach erfolgreichem Abschluss der Verhandlungen mit dem DRK-Sozialwerk Bernkastel-Wittlich gGmbH und der St. Raphael CAB GmbH wurden jetzt die Leistungs- und Prüfungs- beziehungsweise Vergütungsvereinbarungen in der Kreisverwaltung von den Geschäftsführern Johann (DRK-Sozialwerk) und Klärner (St. Raphael CAB GmbH) sowie Landrat Gregor Eibes unterzeichnet. Das Angebot des DRK-Sozialwerks richtet sich insbesondere an erwachsene Menschen mit einer psychischen oder einer geistigen Behinderung. Sie benötigen zur Erhaltung einer selbständigen Wohnform oder zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben Begleitung, Anleitung und Förderung. Die mit der St. Raphael CAB GmbH geschlossenen Vereinbarungen umfassen das Leistungsangebot Integrationshilfen in Schulen und Kindertagesstätten. Ziel dieser Leistungen ist es den Besuch der Regel-Kindertagesstätte oder der Regelschule zu ermöglichen.

Sofern im Einzelfall die Voraussetzungen für eine Leistungsgewährung nach dem Sozialhilferecht vorliegen, werden die Maßnahmen über Leistungen der Eingliederungshilfe finanziert. In nächsten Jahr werden die Verhandlungen mit diesen Anbietern zu weiteren Leistungsbereichen fortgesetzt.

In den Vereinbarungen werden Inhalt, Umfang, Qualität und Vergütung der Hilfen geregelt. Erforderlich ist ein Konzept sowie eine Kostenkalkulation über das zu vereinbarende Dienstleistungsangebot. Dabei muss das eingereichte Konzept den Grundsätzen der Leistungsfähigkeit, der Wirtschaftlichkeit und der Sparsamkeit entsprechen. Die Kreisverwaltung prüft die vorgelegten Unterlagen und schließt bei Vorliegen dieser Voraussetzungen Vereinbarungen mit dem Leistungserbringer des Betreuungsangebotes ab.

Für Fragen zum Verfahren zum Abschluss einer Leistungsvereinbarung sowie Prüfungs- und Vergütungsvereinbarung nach dem Sozialgesetzbuch steht Mirko Nagel von der Geschäftsstelle Sozialplanung der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich, Tel. 06571/142408 E-Mail: Mirko.Nagel[at]Bernkastel-Wittlich.de gerne zur Verfügung.