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Bürgerinnen und Bürger die aufgrund einer Behinderung in ihrer Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft eingeschränkt und deshalb auf Unterstützung angewiesen sind, können im Landkreis Bernkastel-Wittlich auf eine Vielzahl an Hilfeangeboten zurückgreifen. Durch eine breite Palette von Angeboten sollen Menschen mit Behinderung möglichst wohnortnah Hilfen für ihre Bedürfnisse erhalten. Damit dies gelingt, sind diese Angebote des Landkreises ständig den Bedarfslagen und spezifischen örtlichen Gegebenheiten und Bedingungen anzupassen.

Zur Umsetzung lädt die Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich die im Landkreis ansässigen Anbieter von Eingliederungshilfen regelmäßig zu regionalen Teilhabekonferenzen ein. Interessierte die in Ergänzung zu den bestehenden Angeboten ambulante Hilfen für Menschen mit Behinderung im Landkreis Bernkastel-Wittlich einbringen wollen, können sich mit Umsetzungsvorschlägen an die Kreisverwaltung wenden. Dafür steht Mirko Nagel von der Geschäftsstelle Sozialplanung, Tel. 06571/14-2408, E-Mail: Mirko.Nagel@Bernkastel-Wittlich gerne zur Verfügung.

Im vergangenen Jahr sind zwei Leistungsanbieter an die Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich herangetreten:

Im Raum Manderscheid und Wittlich bietet Claudia Grossmann mit dem Fachdienst „Kompass, Ambulante Wohnbetreuung“, seit November 2014 Betreuungsleistungen für volljährige Menschen mit psychischer Erkrankung oder mit Abhängigkeitserkrankungen. Die Hilfen werden vorwiegend aufsuchend erbracht und dienen der Unterstützung eines weitgehend selbstbestimmten Lebens in der eigenen Häuslichkeit, mit dem Ziel, die eigenen Kompetenzen zu erhalten, wieder zu gewinnen oder auszubauen.

In der Gemeinde Morbach sowie in der Verbandsgemeinde Thalfang bietet der Dienst „Ambulante Assistenz, Fachdienst für Selbstbestimmtes Leben“ in Trägerschaft der sozialtherapeutischen Projekte e.V. in Morbach seit Dezember  2014 Leistungen der ambulanten Eingliederungshilfe für erwachsene Menschen mit psychischer, geistiger, mehrfacher Behinderung und Suchterkrankungen an. Unter anderem kann die Leistung des Dienstes Unterstützung im Alltag, Unterstützung bei der Tagesstrukturierung oder Einkaufs- und Haushaltstrainings umfassen.

Der Inhalt, der Umfang, die Qualität sowie auch die Gesamtvergütung der ambulanten Hilfeerbringung sind in Leistungs- und Finanzierungsvereinbarungen zwischen den vorgestellten Leistungsanbietern und der Kreisverwaltung geregelt.

Zurzeit bieten im Rahmen von entsprechenden Vereinbarungen insgesamt fünf Leistungsanbieter im Landkreis Bernkastel-Wittlich ambulante Betreuungsleistungen für Menschen mit Behinderung an. Bei Vorliegen der persönlichen, sachlichen und wirtschaftlichen Voraussetzungen werden die Leistungen einzelfallbezogen im Rahmen der Eingliederungshilfe finanziert. Der zuständige Sozialhilfeträger stellt vor einer Leistungsgewährung gemeinsam mit den Menschen mit Behinderung den individuellen Teilhabebedarf fest.

Bürgerinnen und Bürger die sich über Betreuungsleistungen für Menschen mit Behinderung informieren wollen, können sich an den Sozialdienst der Eingliederungshilfe wenden, der durch drei Sozialpädagogen vertreten wird. Im Rahmen eines kostenlosen Beratungsgespräches wird geklärt, ob Leistungen der Eingliederungshilfe in Frage kommen können. Die Zuständigkeit des Sozialdienstes ist regional nach Betreuungsbereichen unterteilt: