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Nicht alle Kinder und Jugendlichen in Deutschland haben das Glück in einer Familie wohlbehütet und geborgen aufzuwachsen. Oft führen Probleme innerhalb der Familie wie Suchterkrankungen, psychische Erkrankung, Gewalt oder Trennung dazu, dass sich die Eltern nicht ausreichend um ihr Kind kümmern können. Dann wird entschieden, dass das Kind nicht länger in Obhut seiner leiblichen Eltern leben kann.

Die Herausnahme des Kindes geschieht in den meisten Fällen gegen den Willen ihrer überforderten Eltern und ist für alle Beteiligten schwierige Situation. Dennoch bietet diese Maßnahme für die Kindern auch neue Chancen. Vor allem für jüngere Kinder besteht die Möglichkeit in eine Pflegefamilie aufgenommen zu werden.

In einer Pflegefamilie eröffnen sich für die häufig vernachlässigten Kinder völlig neue Perspektiven. Innerhalb eines familiären geschützten Rahmens erhalten Sie endlich die liebevolle Zuwendung und nötige Förderung, die für eine gesunde Entwicklung so wesentlich sind. Ebenso wichtig sind stabile Strukturen, Verlässlichkeit und Grenzen für die Kinder, die in ihrer frühen Kindheit schon so schmerzhafte Erfahrungen machen mussten.

Pflegeverhältnisse sind in manchen Fällen nur von kurzer Dauer, meist bleiben die Kinder aber dauerhaft in ihrer Pflegefamilie. Wichtig hierbei ist auch, dass der Kontakt zu den leiblichen Eltern erhalten bleibt, um die Kinder nicht vollständig zu entwurzeln.

Wer sich dafür interessiert, ein Pflegekind in die eigene Familie aufzunehmen, kann sich bei Julia Kern, Pflegekinderdienst des Deutschen Kinderschutzbund, unter der Telefonnummer 06571/969262 oder per E-Mail pflegekinderdienst[at]dksb-wittlich.de informieren. Der Pflegekinderdienst des Kinderschutzbundes Bernkastel-Wittlich arbeitet in Kooperation mit dem Fachbereich Jugend und Familie der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich. Das nächste Vorbereitungsseminar für neue Pflegeeltern startet am 4. Juni 2016.