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Freuen sich über die beiden E-Bikes, die ab sofort bei Dienstfahrten zum Einsatz kommen: Personalleiter Hans-Georg Simon, Landrat Gregor Eibes, Michael Arens, Leiter der Region Trier bei RWE Deutschland sowie Burkhard Born von der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich (v.l.).

Elektrisch radeln liegt im Trend: RWE Deutschland fördert die Elektro-Mobilität in der Region und stellt der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich zwei Elektrofahrräder („E-Bikes“) kostenlos zur Verfügung. Landrat Gregor Eibes und Mitarbeiter der Verwaltung nahmen die blauen E-Bikes nun von Michael Arens, Leiter der Region Trier bei RWE Deutschland, in Empfang. Eines der E-Bikes steht künftig für Dienstfahrten der rund 330 Mitarbeiter der Kreisverwaltung zur Verfügung. Das zweite Elektrofahrrad wird beim Cusanus-Gymnasiums in Wittlich und bei der benachbarten Kurfürst Balduin Realschule plus zum Einsatz kommen. Die beiden Hausmeister der Schulen werden mit diesem E-Bike ab sofort Besorgungen und Botenfahrten erledigen.

„Die Umwelt- und Lebensqualität wird in Zukunft entscheidend von der Klimafreundlichkeit der Fortbewegung abhängen“, sagt Landrat Gregor Eibes. „Deswegen möchten wir E-Bikes verstärkt auch in den Alltag der Kreisverwaltung integrieren. Dadurch schonen wir nicht nur die Umwelt, sondern werden als Kreis auch unserer Vorbildfunktion weiter gerecht.“ Michael Arens von RWE ergänzt: „E-Bikes sind viel günstiger und umweltfreundlicher als ein Auto und bieten viel mehr Komfort als ein normales Fahrrad. Wir werben mit der Übergabe der E-Bikes an die Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich für den Einsatz dieser Fahrräder mit dem elektrischen Rückenwind, um noch mehr Menschen für die E-Bikes zu begeistern.“

Rein äußerlich sind die E-Bikes vom normalen Fahrrad kaum zu unterscheiden. Erst der Akku unter dem Gepäckträger und ein am Hinterrad angebrachter Naben-Motor verrät die Technik. Der 250 Watt starke Motor macht längere Touren und auch Steigungen zum Kinderspiel. Die Energie dazu kommt aus dem Akku, der zu Hause oder an einer Ladestation unterwegs wieder aufgeladen wird. Zusätzlich kann beim Bremsen und Bergabfahren freiwerdende Energie zurück in den Akku geleitet werden. Parallel zur Einführung der E-Bikes gibt RWE den Anstoß zur Einführung einer flächendeckenden Infrastruktur mit Ladestationen, um so auch den Radtourismus in den jeweiligen Regionen zu fördern. E-Bikes bieten auch Menschen, die älter oder körperlich nicht mehr so fit sind, eine gute Möglichkeit, mobil zu bleiben.

Stichwort E-Bike

Bei den E-Bikes handelt es sich genau genommen um sogenannte „Pedelecs“ (Pedal Electric Cycles), bei denen der Elektromotor nur anspringt, wenn man in die Pedale tritt. Über das Bedienelement am Lenker wird der Elektromotor in vier Stufen zugeschaltet. Laut EU-Verordnung dürfen diese E-Bikes nur 250 Watt leisten und maximal 25 km/h fahren. Der Betrieb ist ohne Führerschein möglich.