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Rund sieben Millionen Euro hat die Sparkassenstiftung in den vergangenen 25 Jahren gemeinnützigen Zwecken im Landkreis Bernkastel-Wittlich zukommen lassen. In einer Feierstunde in der Wittlicher Synagoge  präsentierten sich einige stellvertretend für alle geförderten Gruppierungen aus Kultur, Ehrenamt, Soziales und Jugend. Streichquartett, Perkussionsduo und Gesangseinlage der Musikschule des Landkreises sorgten für die musikalische Umrahmung. Der Leiter der Kreisjugendfeuerwehr Patrick Rensch und die Vorsitzende des Elternkreises behinderter Kinder Maria Klein berichteten im Gespräch mit der Geschäftsführerin der Stiftung, Bettina Pellio von ihren Aktivitäten. Eine Breakdance-Gruppe des Wittlicher Turnvereins 1883 e.V. sorgte für schweißtreibende Action auf der Bühne.

„Die großartigen Beiträge heute Abend zeigen, dass die Hilfe an den richtigen Stellen ankommt“, freute sich Sparkassenchef Gunther Wölfges. Die Sparkasse wolle für die Bürger „mehr als eine Bank“ sein, erklärt Wölfges. Sie wolle einen Beitrag für die Region leisten. Dankbar zeigte sich auch Landrat und Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung Gregor Eibes: „Das Geld fließt nur, weil die Sparkasse Überschüsse erwirtschaftet, die sie nicht zur Verfügung stellen müsste - sie tut es aber.“

Gegründet wurde die Sparkassenstiftung 1988 von Winfried Gassen, Lothar Künzer, Werner Zilles und dem damaligen Landrat Dr. Helmut Gestrich. Gestartet ist die Stiftung mit 500 000 DM. Heute beläuft sich das Stiftungsvermögen auf 5 Millionen Euro, soll aber auf 8,6 Millionen Euro aufgestockt werden. 2013 wurden insgesamt 257000 Euro gespendet. 130000 Euro gingen an den Kreismusikverband, 20000 Euro an den Kreischorverband, 15000 Euro an Museen, 22500 Euro in die Kulturarbeit in den Verbandsgemeinden und das Kreisjahrbuch, 40000 Euro an soziale Einrichtungen, Organisationen und Selbsthilfegruppen, 28000 Euro in die Jugendförderung und das Jugendtaxis sowie 1500 Euro an kirchliche Zwecke.