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Im Rahmen des Projektes „Umrisse“ kommt es auf Vermittlung des Gitarrenlehrers Martin Waxweiler erneut zu einer Zusammenarbeit mit Professor Hartmut Klug, mit dem die Musikschule schon außergewöhnliche Kinderkonzerte wie zum Beispiel „Bartok – gespielt, erzählt, gezeichnet“ durchführte.

In diesem Jahr steht seine Scherenschnittkunst im Zentrum einer Ausstellung in der Synagoge Wittlich. Gleichzeitig ist es aber auch ein pädagogisches Projekt mit Grundschulkindern, die unter der Anleitung und Betreuung von Professor Klug und ihren Lehrkräften mit dem Thema „Scherenschnitt“ experimentieren.

Die Eröffnungsveranstaltung am 6. Mai um 11 Uhr in der Synagoge Wittlich wird vom Gitarrenensemble der Musikschule „Allegristas“ umrahmt. Ebenso übernimmt die Musikschule mit Instrumentalisten und Sängern den musikalischen Part der Abschlussveranstaltung. Im Zentrum stehen Kompositionen von Prof. Hartmut Klug, der überraschend auch mit musizieren könnte. Man darf also auch gespannt sein auf Mittwoch, den 20. Juni um 18 Uhr in der Synagoge Wittlich. Der Eintritt zu beiden Veranstaltungen ist frei.

Obwohl der Schwerpunkt von Professor Klugs beruflichen Leben eindeutig die Musik war, galt und gilt seine große Leidenschaft dem Scherenschnitt, einer Kunstgattung, die in Europa ziemlich aus der Mode gekommen ist. Schon als 4-jähriger entdeckte Klug neben der Musik den Scherenschnitt. Sowohl der Klavierunterricht als auch die Arbeit mit Papier und Schere begeisterten das Kind und regten seine Phantasie an. Musik, als sein Beruf, verlief später professionell und sehr vielseitig, zunächst als Pianist, später als Opern-Kapellmeister und letztlich als Musikpädagoge. Anders sein bildnerisches Tun: von Kindheit an war Hartmut Klug immer damit beschäftigt, mit Stift und Schere seine Eindrücke zu gestalten, vor allem Menschen und Begegnungen, Tanz und Theater. Allerdings ohne jede professionelle Ambition, dafür aber mit großer Leidenschaft widmete er sich dieser Kunst ein Leben lang. Sein Ziel heute ist es, Kinder für den Scherenschnitt zu begeistern.