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Zur Zeit blüht das giftige Jakobskreuzkraut. Darauf macht der Fachbereich Bauen und Umwelt der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich aufmerksam.

Die 30 bis 100 Zentimeter hohe Pflanze mit den gold-gelben Blüten aus der Familie der Korbblütler ist weithin sichtbar. Um eine weitere Ausbreitung durch den intensiven Samenflug zu verhindern, muss die Pflanze ab Blühbeginn samt Wurzel ausgerissen und von der Fläche entfernt werden. Bei größeren Flächen und starkem Besatz sollten die Pflanzen auf jeden Fall vor dem Samenflug abgemäht oder gemulcht werden.

Das Abmähen oder Mulchen kann jedoch zu einem Wiederaustrieb der Pflanzen führen. Nicht alle zur Zeit gelbblühenden Pflanzen sind giftig. Das Jakobskreuzkraut wird häufig mit dem ebenfalls zur Zeit blühenden ungiftigen Johanniskraut oder dem schon verblühten Wiesenpipau verwechselt. Die Blätter des Johanniskrautes haben jedoch keine Ähnlichkeit mit denen des Jakobskreuzkrautes, die Blätter des Wiesenpipaus sind Löwenzahnähnlich, außerdem ist der Stängel im Gegensatz zum Jakobskreuzkraut hohl. Eine nachhaltige Bekämpfung ist im Frühjahr mit chemischen Mitteln möglich. Nähere Informationen und Fotos finden Interessierte im Internet unter www.jacobskreuzkraut.de.