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Bauerngärten

Alte Bauerngärten haben heute Seltenheitswert. Die Gründe sind vielfältig, so zum Beispiel veränderte Essgewohnheiten, Zeitmangel, fehlende gärtnerische Kenntnisse, Entfremdung von der Natur.  
Durch die Rückbesinnung auf frühere Werte und Traditionen und nicht zuletzt auch durch die Forderungen nach gesund erzeugten Lebensmitteln, nach Erhalt einer intakten bäuerlichen Kulturlandschaft und der Artenvielfalt erfahren alte Bauerngärten heute wieder eine größere Wertschätzung.

Als Zeugnis bäuerlicher Gartentradition stellen die bei uns in manchen Dörfern noch vorhandenen alten Bauerngärten ein unbedingt erhaltens- und schützenswertes Kulturgut dar.

Typisch für diese Gärten ist das

  •  Wegekreuz, das den Garten in vier Viertel teilt,
  •  die Einfassung der Beete mit einer niedrigen Bordüre aus geschnittenem Buchs,
  •  die kunterbunte Mischung von Gemüse, Kräutern und Blumen innerhalb der Beete.

 

Einige typische Bauerngartenpflanzen:

Stauden                                                         

  • Akelei
  • Herbstaster
  • Lupine
  • Pfingstrose
  • Phlox
  • Rittersporn
  • Tränendes Herz

Zweijährige

  • Bartnelke
  • Goldlack
  • Marienglockenblume
  • Stockrose
  • Vergissmeinnicht

Einjährige

  • Jungfer im Grünen
  • Levkoje
  • Löwenmaul
  • Ringelblume
  • Zinnie

Sofern Sie Interesse haben, einen Bauerngarten neu anzulegen, finden Sie umfangreiche Literatur im Internet.

Garten- und Landschaftsbaubetriebe, bzw. Garten- und Landschaftsarchitekten helfen Ihnen gerne bei der Planung und Ausführung. Adressen örtlich ansässiger Betriebe finden Sie in den Gelben Seiten des Telefonbuchs für den Bereich Trier; im Internet unter www.teleauskunft.de .