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Wurden früher vielfach nur Kirchen, Klöster, Burgen, Rathäuser und ähnliche Repräsentativbauten als Denkmal angesehen, so rücken heute besonders Bürger-, Bauern- und Winzerhäuser in den Blickpunkt der Denkmalpflege. Was ein Denkmal ist, erläutert das rheinland-pfälzische Denkmalschutz- und -pflegegesetz.

Kulturdenkmäler sind „Gegenstände aus vergangener Zeit, die Zeugnisse, insbesondere des geistigen oder künstlerischen Schaffens oder des handwerklichen oder technischen Wirkens, Spuren oder Überreste menschlichen Lebens oder kennzeichnende Merkmale der Städte und Gemeinden sind und an deren Erhaltung und Pflege aus wissenschaftlichen, künstlerischen oder städtebaulichen Gründen, zur Förderung des geschichtlichen Bewusstseins oder der Heimatverbundenheit oder zur Belebung und Werterhöhung der Umwelt ein öffentliches Interesse besteht“. Das öffentliche Interesse stellt das Landesamt für Denkmalpflege als Fachbehörde im Benehmen mit der Unteren Denkmalschutzbehörde fest.