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Das aus EU-Mitteln finanzierte Umstrukturierungsprogramm bietet interessierten Winzerinnen und Winzer die Möglichkeit, ihre Rebflächen bei der Wiederanpflanzung optimal an moderne Technik und zukünftige Markterfordernisse anzupassen.

Es muss entweder die Rebsorte und/oder die Unterlage gewechselt werden. Die Förderung einer Pflanzung der gleichen Rebsorte und der gleichen Unterlage wie in der Altanlage ist nicht möglich. Die Pflanzung kann mit allen in Rheinland-Pfalz klassifizierten Rebsorten erfolgen. Zusätzlich können auch nicht klassifizierte Rebsorten im Rahmen von genehmigten Anbaueignungsversuchen gefördert werden.

Die Mindestfläche je Bewirtschaftungseinheit beträgt in Flachlagen 1000 m², in Steil- und Steilstlagen lediglich 500 m². Während in Flachlagen eine Mindestzeilenbreite von 2,00 m und in Steillagen eine Mindestzeilenbreite von 1,80 eingehalten werden muss, ist in Steilstlagen keine Mindestzeilenbreite vorgeschrieben. Es ist immer eine Totalrodung der Weinbergsfläche notwendig.

Mit der neuen Maßnahme 51 werden Handarbeitsmauersteillagen unterstützt. Gemeint sind Flächen in extremen, durch Mauern abgestützten Steillagen, in denen der Einsatz selbstfahrender Maschinen nicht möglich ist und die somit von Hand bearbeitet werden müssen.

Die Fördersätze wurden für 2016 wie folgt festgelegt:

Maßnahmen 31 und 41 (Flachlagen) = 10.000 €/ha,
Maßnahmen 32 und 42 (Steillagen) = 19.000 €/ha,
Maßnahmen 34 und 44 (Steilstlagen) = 21.000 €/ha sowie für
Maßnahmen 33 und 43 (Erstellung extensiver Anlagen) = 9.000 €/ha;
Maßnahme 51 = 32.000 €/ha.

Antragsteller mit Betriebssitz im Landkreis Bernkastel-Wittlich müssen die Anträge bei der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich, Kurfürstenstraße 16, 54516 Wittlich, stellen. Antragsunterlagen sind bei der Kreisverwaltung erhältlich.