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Maul- und Klauenseuche

Die Maul- und Klauenseuche (MKS) ist im Welthandel die gefährlichste Seuche für Klauentiere. Da wichtige Märkte für Klauentiere sowie die von ihnen stammenden Erzeugnisse frei von MKS sind, wird jeder Ausbruch in der Europäischen Gemeinschaft zu zeitweiligen Sperrregelungen für das betroffene Gebiet zum Schutz des gemeinsamen Binnenmarktes führen. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass Drittländer zum Schutz ihrer Klauentierbestände oft noch weiter gehende Sperrmaßnahmen ergreifen.

Der große Schaden, den diese Seuche verursacht, resultiert also nur zum geringeren Teil aus der Erkrankung der Tiere, sondern vor allem aus den strikten Handelssperren, Sperrmaßnahmen um den Seuchenherd und lang wirkenden Problemen im Absatz von lebenden Tieren und von ihnen stammenden Erzeugnissen.

Die MKS ist in der Regel eine schnell fortschreitende (akut verlaufende), fieberhafte und sehr leicht übertragbare Viruserkrankung der Wiederkäuer und Schweine. Für den Menschen stellt sie keine Gefahr dar. Sie ist gekennzeichnet durch einen raschen Verlauf im Bestand und die schnelle Verbreitung über größere Gebiete. Die Erkrankungsrate ist meistens hoch (fast 100 %), die Sterblichkeitsrate jedoch gering (2 bis 5 %). Bei bösartigen Verlaufsformen können allerdings 50 bis 70 % der Kälber und Ferkel sterben. Jedoch gibt es auch mildere Verlaufsformen ohne die beschriebenen Symptome.