Zwei junge Schlagzeuger beim Spiel.

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Unterrichtsangebot

In ihrer Struktur ist die Musikschule so aufgebaut, dass eine musikalische Ausbildung von den ersten Anfängen bis zur Hochschulreife ermöglicht wird.

Elementare Musikausbildung

Die elementare Musikausbildung hat ihre Grundlagen in der Verbindung von Sprache, Bewegung und Klang. Es werden allgemeine musikalische Fähigkeiten entwickelt; die spielerisch gelenkten Aktivitäten fördern die Sensibilisierung der Motorik sowie die Reaktions- und Aufnahmefähigkeit. Inhalte der elementaren Musikausbildung sind Singen und Sprechen, Musik und Bewegung, Spiel mit Orff-Instrumenten, Musik hören und Musiklehre

Gemeinsam zu singen, zu musizieren und zu tanzen bildet wichtige Eigenschaften aus, die über den musikalischen Lebensweg in andere Lebensbereiche übertragen werden können. Die Kinder werden herausgefordert eigene Einfälle zu haben, diese zu äußern, zu beschreiben und zu verwirklichen. Sie lernen anderen zuzuhören, sich mit ihnen auszutauschen und abzustimmen, den rechten Zeitpunkt abzuwarten und dann vielleicht mit einem „Solo“ eine Führungsrolle zu übernehmen. Gerade im gemeinsamen Musizieren und Tanzen erfahren Kinder, dass das Einordnen in eine Gruppe kein „bedingungsloses Unterordnen“ ist. Es ist aber eine Vorraussetzung für jedes gemeinschaftliche Tun. Die Kinder lernen sich nicht mit dem erstbesten Ergebnis zufrieden zu geben, sondern „dranzubleiben“ und zu üben. Im Musizieren, Tanzen und Singen kann jedes Kind und jede Gruppe das (für uns alle erhebende) Gefühl der ganz eigenen, unverwechselbaren „Leistung“ erleben. Der Unterricht findet einmal wöchentlich statt und dauert je nach Gruppenstärke 45 oder 60 Minuten.

Der Musikgarten (für Kinder von 6 bis 48 Monate), die Musikalische Früherziehung (für Kinder von 4-5 Jahre) und der Vorinstrumentalunterricht (für Kinder von 6-7 Jahre) dienen zur Vorbereitung auf den Instrumental-/Gesangsunterricht.

Die Inhalte des Instrumentalunterrichts ergeben sich aus den Lehrplänen nach den Richtlinien des Verbandes deutscher Musikschulen. Sie schreiben nicht einzelne Schulwerke oder Literaturstücke vor, sondern formulieren Lernziele. Dadurch bleibt ausreichend Spielraum für eine individuelle Interpretation bzw. individuelles Eingehen auf die Persönlichkeit der Schülerin/des Schülers.

Die wichtigsten Lernbereiche sind zusammengefasst:

  • Erlernen der Spieltechnik
    Für jedes Instrument gibt es zahlreiche Schulwerke und Etüdensammlungen, die jedes technische Einzelproblem ausführlich behandeln und trainieren. Die Lehrkraft kann dies mit speziellen, individuellen Übungen ergänzen. Die Entscheidung über den Weg (Methode) trifft die Lehrkraft.
  • Musikalische Gestaltung und Stilempfinden
    Neben der Spieltechnik muss auch das Gestalten von Musik erlernt werden (z.B. Dynamik, Artikulation, Phrasierung). Ebenso muss ein Gespür für stilistische Unterschiede (z.B. zwischen Barock und Romantik) entwickelt werden. Diese Arbeit beginnt so früh wie möglich an einfachen Spielstücken.
  • Musikalische Allgemeinbildung
    Grundbegriffe der Musiklehre und musikalische Fachsprache werden (soweit es die Unterrichtszeit zulässt) vermittelt. Für die Gehörbildung verleiht die Musikschule in begrenztem Umfang PC-Programme auf CD-Rom.

Instrumentalunterricht

  • Tasteninstrumente: Klavier, E-Piano, Keyboard, Akkordeon
  • Zupfinstrumente: Gitarre, E-Gitarre, E-Bass, Harfe
  • Streichinstrumente: Violine, Viola, Violoncello, Kontrabass
  • Holzblasinstrumente: Blockflöte, Querflöte, Oboe, Klarinette, Saxophon
  • Blechblasinstrumente: Trompete/Flügelhorn, Horn, Euphonium/Tenorhorn/Bariton, Posaune, Tuba
  • Schlaginstrumente
  • Ensembles, Orchester, Rock Band

Gesangsunterricht

  • klassisch
  • popularmusikalisch
  • Kinder- und Jugendchor