Praxis für Ergotherapie Wolfgang Prüm
Kurzbeschreibung
Ergotherapie – Behandlungskonzepte für alle Altersgruppen
Ergotherapie ist ein wichtiger Therapieansatz bei großen und kleinen Patienten mit verschiedensten Krankheitsbildern wie zum Beispiel Rheuma, Krebserkrankungen, Schlaganfall, Schädel-Hirn-Verletzungen, Alzheimer und Entwicklungsstörungen. Mithilfe eines individuellen Behandlungskonzeptes, bestehend aus gezielten Übungen, Anleitungen zum Selbsttraining und Beratung, ist es das Ziel, ein größtmögliches Maß an Selbständigkeit und Lebensqualität zu erhalten oder zu erreichen.
Was ist Ergotherapie?
Ergotherapie ist ein wissenschaftlich anerkanntes Heilmittel, das vom Arzt verordnet und von den Krankenkassen bezahlt wird. Es wird angewendet bei kranken, auch chronisch kranken Menschen oder Menschen mit Behinderung. In der Ergotherapie werden Störungen der Sinnesorgane, der geistigen und psychischen Fähigkeiten und des Bewegungsapparates behandelt. Ergotherapie hilft Menschen, die in ihrem Alltag Beruf, Schule, Freizeit, etc. eingeschränkt sind. Des Weiteren hilft die Ergotherapie mit Präventionsangeboten Krankheiten zu verhindern.
Vorgehen in der Ergotherapie – Problemrelevante Übungen
Wenn der Patient aufgrund einer Verordnung vom Arzt in der Praxis erscheint erfolgt als erstes eine Befundaufnahme Funktionsanalyse. Bei dieser Analyse wird festgehalten, welches die konkreten Probleme des Patienten sind. Daraufhin erfolgt gemeinsam mit dem Patienten die Überlegung wie das Problem gelöst werden kann. Es erfolgt die gemeinsame Aufstellung eines Behandlungsplanes. Was sind die Ziele der Therapie? In welchen Schritten/Stufen werden diese erreicht? Wie sieht die Therapie konkret aus? Dieser Behandlungsplan wird im Verlauf der Behandlung immer wieder der aktuellen Situation des Patienten angepasst. je nach Können und Motivation des Patienten werden die Übungen (Lebenspraktische Übungen, zurechtkommen mit Alltagssituationen, kreative handwerkliche Techniken, den Umgang mit anderen üben) durchgeführt.
Ziele der Behandlung
In der Ergotherapie ist das Ziel der Behandlung eine weitestgehende Selbständigkeit und Handlungsfähigkeit im Alltag, Freizeit und Beruf zu erlangen (Verbesserungen des aktuellen Zustandes, Wiederherstellung von beeinträchtigten Funktionen und Fähigkeiten, Lebensqualität trotz Behinderung).
Wer wird behandelt?
In der Ergotherapie werden Menschen aller Altersklassen aus den verschiedensten Fachbereichen behandelt. Die Krankheitsbilder bei denen Ergotherapie zum Einsatz kommt, lassen sich den folgenden sechs Fachbereichen zuordnen:
- Orthopädie-Traumatologie-Rheumatologie
- Psychiatrie
- Neurologie
- Pädiatrie
- Geriatrie
- Arbeitstherapie
Gesundheitsfördernde Angebote (Präventionsangebote)
Progressive Muskelentspannung nach Jakobson (PMR)
Nervosität und Stress verursachen auf Dauer nicht nur Schlafprobleme, sie machen auch krank. Darum ist es wichtig, nach Anspannungen wieder zur Ruhe zu kommen. Daher sollten Sie diese Entspannungs-Strategie kennen lernen. Sie hilft in turbulenten Zeiten Stresshormone abzubauen und wieder zur Ruhe zu finden. Dieses Entspannungsverfahren ist leicht zu erlernen und daher alltagstauglich.
Autogenes Training
Ein in Deutschland am häufigsten angewandtes Entspannungsverfahren ist das Autogene Training. Durch Suggestion und Vorstellungskraft kann man das Gefühl der Entspannung herbeiführen. Dies ist auch selbst möglich (autogen). In der heutigen hektischen Zeit können Entspannungsverfahren wie das Autogene Training sehr hilfreich sein.
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