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Preisträger 2010

Den mit 3.000 Euro dotierten Kulturpreis erhält der aus Morbach stammende Kinder- und Jugendbuchautor Stefan Gemmel, dessen Bücher in über 16 Sprachen übersetzt wurden und der im Jahre 2007 für sein ehrenamtliches Engagement und für seine originelle Form der Leseförderung von Bundespräsident Horst Köhler das Bundesverdienstkreuz erhalten hat.

Den mit 2.000 Euro dotierten Kulturförderpreis teilen sich die angehende Wittlicher Kunststudentin Julia Benz und der erst 13-jährige Pianist Philipp Vitkov aus Bernkastel-Kues, der am berühmten Musikgymnasium Schloss Belvedere, einem Hochbegabtenzentrum der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar, aufgenommen wurde.

Zwei Projektsonderpreise mit jeweils 1.000 Euro gingen an die jüngsten Bewerberinnen und Bewerber mit ihren Erzieherinnen aus den Kindertagesstätten Wiitllich-Lüxem und St. Peter in Wittlich-Wengerohr.

Stefan Gemmel

Stefan Gemmel (* 30. Januar 1970 in Morbach) ist Autor von Kinder- und Jugendbüchern. Er lebt in Lehmen an der Mosel. Neben seiner Tätigkeit als Autor leitet Gemmel Literaturprojekte und Schreibwerkstätten. Er ist aktives Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller (Landesgruppe Rheinland-Pfalz).

Seine Bücher wurden in 16 Sprachen übersetzt; damit ist er der meistübersetzte Schriftsteller in Rheinland-Pfalz. Bekannt geworden ist er vor allem durch seine ungewöhnlichen Lesungen, Lesenächte und Workshops, die er in Schulen und Büchereien durchführt. Er bezieht sein Publikum in hohem Maße mit ein, passend zur gelesenen Geschichte etwa in Form von Rollenspielen, Spontantheater oder Sprachexperimenten.

Gemmels Steckenpferd ist die literarische Nachwuchsförderung. So hat er schon einigen jungen Schreibtalenten beim Verfassen von Texten oder bei der Veröffentlichung ihrer Bücher geholfen. Vor allem für dieses ehrenamtliche Engagement und auch für seine originelle Form der Leseförderung wurde ihm 2007 durch Bundespräsident Horst Köhler das Bundesverdienstkreuz verliehen. Zudem ist er Juror in zahlreichen regionalen und bundesweiten Wettbewerben, zum Beispiel bei „Auditorix“, dem Hörbuch-Gütesiegel.

Julia Benz

Geboren:
15. Oktober 1985 in Wittlich

Studium:
Lehramt Haupt-, Real-, Gesamtschulen (5-10) mit den Fächern Kunsterziehung, Textilgestaltung und Grundlagen Mathematik an der Universität zu Köln (Seit Wintersemester 05/06 bis voraussichtlich Wintersemester 2010)
Ab Wintersemester 2010/11 Studium der Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf (angenommen)

Künstlerische Erfahrung:

  • März 2005 Grundlagen der Malerei an der Europäischen Kunstakademie in Trier bei Mick Starke
  • Juli/August 2007 Aktmalerei und Freie Figuration an der Europäischen Kunstakademie in Trier bei Volker Altrichter
  • März 2008 Porträtzeichnen und Malerei an der Europäischen Kunstakademie in Trier bei Edith Oellers
  • Juli/August 2008 Freie Malerei im arte fact Bonn bei Volker Altrichter und Martin Mohr
  • September 2008 Kurs: Freie Malerei als Dozentin in der Malschule in Wittlich
  • März 2008 – März 2009 Kunstprojekt Evolution erfahren - Die Bahn zum Darwin-Jahr 2009 (siehe www.evolution-erfahren.de)
  • Seit Oktober 2008 Freie Malerei und Zeichnung im arte fact Bonn bei Martin Mohr

Ausstellungen:

  • 2007 Fotoausstellung des Fotografiekurses von Ingo Werner in der Universität zu Köln
  • 2008 Univision II – Ausstellung: Abteilung für Kunst und ihre Didaktik, Rundgang der Universität zu Köln
  • Kunst an Hecken und Zäunen in Wittlich
  • Von Kopf bis Fuß, Körperwahrnehmung Ausstellung zum „Jahr100Sommer“ an der Universität zu Köln

2009

  • Evolution erfahren _ Die Bahn zum Darwin-Jahr 2009
    Ausstellung des Projektes „Evolution erfahren“
  • Fotoausstellung des Fotografiekurses von Ingo Werner in der Universität zu Köln
  • Kunst an Hecken und Zäunen und Sonderausstellung in der Synagoge in Wittlich
  • Förderpreisträgerin der 52. Ausstellung der Europäischen Vereinigung Bildender Künstler aus Eifel und Ardennen in Prüm (siehe www.evbk.org )
  • Straight from the (H)art Ausstellung im Bogen 2, Köln

2010

  • Alle Sucht ist Sehnsucht – Einzelausstellung in der Galerie artroom in Düsseldorf (10. Januar bis 05. Februar 2010) siehe www.galerie-artroom.de

Weitere Informationen finden sie unter meiner Homepage www.juliabenz.de und noch mehr ist zu sehen auf www.flickr.com/mamabenz/sets

Philipp Vitkov

Geb. am 06.04. 1997 in Donetsk (Ukraine), seit 2001 in Bernkastel-Kues aufgewachsen

Musikalische Ausbildung

2003-2006
Kreismusikschule Bernkastel-Wittlich (Gabriela Schwabauer)

2006-2007
Privatunterricht bei Frau Alexandra Burkser

2008-2009
Landesmusikgymnasium Montabaur
(Unterricht bei Prof. Irina Edelstein – Hochschule für Musik Frankfurt am Main)

2009
Nationale Musikakademie der Ukraine, Kiew (Prof. Natalia Gridnewa)

2010
Musikgymnasium Schloss Belvedere, Hochbegabtenzentrum der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar (Prof. Gruzman)