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Bund fördert Ladestationen für Elektro-Fahrzeuge

Freitag, 03. März 2017
 

Die EU-Kommission hat das 300-Millionen-Euro-Förderprogramm von Bundesminister Dobrindt genehmigt. Vom 1. März 2017 an können private Investoren, Städte und Gemeinden Förderanträge für den Bau von Ladestationen für Elektro-Fahrzeuge stellen. Ziel ist der Aufbau einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur mit bundesweit 15.000 Ladesäulen.

Bundesminister Alexander Dobrindt: „Wir wollen der Elektromobilität zusätzliche Dynamik verleihen. Der Schlüssel dafür ist der Aufbau einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur. Damit geben wir den Autofahrern das Vertrauen, dass sie ihre Fahrzeuge überall und jederzeit aufladen können. Wir statten daher schon heute alle Raststätten auf Autobahnen mit Ladesäulen aus – und investieren jetzt noch einmal 300 Millionen Euro für weitere 15.000 Ladesäulen in ganz Deutschland.“

Mit dem Bundesprogramm Ladeinfrastruktur unterstützt das Bundesverkehrsministerium den Aufbau von 5.000 Schnellladestationen (S-LIS) mit 200 Millionen Euro und den Aufbau von 10.000 Normalladestationen (N-LIS) mit 100 Millionen Euro. Die Förderung umfasst neben der Errichtung der Ladesäule auch den Netzanschluss und die Montage. Voraussetzung für die Förderung ist unter anderem, dass die Ladesäulen öffentlich zugänglich sind und mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden.

Anträge können über das Förderportal des Bundes „easy-Online“ gestellt werden. Der erste Aufruf zur Antragseinreichung endet am 28. April 2017. Verwaltet und betreut wird das Programm von der Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen in Aurich. Nähere Informationen erhalten Interessierte unter www.bav.bund.de oder beim Fachbereich Wirtschaftsförderung der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich. Ansprechpartner ist Markus Lautwein,  Tel.: 06571 14-2494, E-Mail: Markus.Lautwein@bernkastel-wittlich.de.