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Kleidungsstil als Botschaft

Montag, 13. März 2017
 

 

Die soziale Aussagekraft des persönlichen Erscheinungsbildes zu kennen ist wichtig, dies stellte Manuela Borella in ihrem zweistündigen Vortrag „Gender und Gewänder“ am Internationalen Frauentag in der Kreisverwaltung in Wittlich in den Fokus. Trotz bester Ausbildung und Qualifikationen kommen Frauen in ihrer Karriere häufig nicht in die Top-Positionen in Unternehmen. In Aufsichtsräten und Vorständen sieht man sie selten. Sie durchstoßen die gläserne Decke nicht. „Was nützt ein Optimum an Persönlichkeit, Charakter, Kompetenz und fachlicher Qualität, wenn das äußere Erscheinungsbild die inneren Werte sabotiert?“ ist die Frage der Image-Beraterin Borella. Sie identifiziert die Kleidung als eine der Ursachen für das Phänomen „Gläserne Decke“.

Kleidung ohne Informationen gibt es nicht und jeder Kleidungsstil ist auch eine Botschaft an das Gegenüber, zum Beispiel den Chef beim Vorstellungsgespräch. Mit unserer Kleidung transformieren wir unseren biologischen Körper in eine sozialbedeutsame Erscheinung. Die 35 Teilnehmerinnen fragten lebhaft nach und gerieten immer wieder ins Diskutieren.

Den Spruch „Kleider machen Leute“ ist allen geläufig und das hat etwas mit der menschlichen Wahrnehmung zu tun. Wie diese funktioniert, können Hirnforscher erklären. Aber ganz einfach veranschaulichen dies auch Bilder aus Medien und Werbung. Und hierbei gibt es keinen Unterschied zwischen Frauen und Männern. Wenn Frauen die Wirkung von „Rosa Rüschenbluse“ und „Blacky Blazer“ kennen, so können und sollten sie dieses Wissen nutzen, um beruflich voranzukommen.