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Jugendschutz im Karneval 2010: Positive Bilanz dank hohem Einsatz

Montag, 01. März 2010
 

Karneval soll Spaß machen, und die Feste sollen gefeiert werden – doch dabei darf der Jugendschutz nicht vergessen werden. Die Statistiken belegen, dass immer mehr jüngere Jugendliche und sogar Kinder vor allem an den „tollen Tagen“ mit Alkohol ihre Gesundheit früh gefährden.

Hinzu kommt, dass in der Vergangenheit immer wieder Veranstalter dem Jugendschutzgesetz an Karneval wenig Beachtung schenkten. Damit es beim Spaß bleibt und die Heranwachsenden nicht durch Alkohol geschädigt werden, wurde auch im Landkreis Bernkastel-Wittlich einiges unternommen: „Wir warben bei den zuständigen Ordnungsämtern um Mithilfe, damit gerade die Veranstalter von Umzügen und Kappensitzungen an die Einhaltung des Jugendschutzgesetzes erinnert werden“ zieht Stephan Rother, Kinder- und Jugendschutzbeauftragter des Landkreises Bernkastel-Wittlich Bilanz. Mit speziellen Hinweisschildern, die den Veranstaltungs-Genehmigungen beigefügt wurden, konnten die „Karnevals-Macher“ gezielt informiert werden.

Bereits am 27. Januar gab es eine Informationsveranstaltung zum Thema „Jugendschutz und Veranstaltungen“ in Bernkastel-Kues. Mit Jugendschutzkontrollen in Bernkastel-Kues sowie in der Stadt Wittlich zeigte der Kinder- und Jugendschutzbeauftragte des Landkreises, gemeinsam mit der Polizei und dem Ordnungsamt vor Ort, dass man nicht nur darüber informiert, sondern auch nachschaut. Neben einigen Minderjährigen, die mit „Hochprozentigem“ angetroffen wurden, gab es auch verständnisvolle und positive Reaktionen von den jüngeren Karnevalisten: „Es ist gut, dass ihr da seid und mal schaut, bei dem was hier los ist!“ – so eine Besucherin der „Weiberfastnacht“ in der Wittlicher Fußgängerzone.

Nach der durchaus positiven Bilanz gemeinsamer Aktionen in diesem Jahr sollen im Herbst 2010 Verbesserungen in der Umsetzung des Jugendschutzes und gemeinsame Absprachen im Landkreis Bernkastel-Wittlich dafür sorgen, dass auch in der Karnevalszeit 2010/2011 der Spaß erhalten bleibt und Kinder und Jugendliche vor Alkoholmissbrauch geschützt werden.