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Umschreibung einer ausländischen Fahrerlaubnis

Bei der Umschreibung einer ausländischen Fahrerlaubnis ist zu unterscheiden zwischen:

Umschreibung von ausländischen Fahrerlaubnissen

  • aus EU-/EWR-Staaten
    Fahrerlaubnisse aus EU-/EWR-Staaten werden ohne erneute Fahrerlaubnisprüfung umgeschrieben.
  • aus Staaten, die in der Anlage 11 zur Fahrerlaubnis-Verordnung -FeV aufgeführt sind
    Bei der Umschreibung wird ganz oder teilweise auf die Prüfung verzichtet. Wenn Prüfungen abzulegen sind, wird zusätzlich ein Sehtest und der Nachweis über Sofortmaßnahmen am Unfallort erforderlich.
  • aus allen anderen Staaten (Drittstaaten)
    Die Inhaber müssen die theoretische und praktische Prüfung bei einer Technischen Prüfstelle für den Kraftfahrzeugverkehr ablegen. Dies kann nur unter Beteiligung einer Fahrschule erfolgen. Die für Erstbewerber vorgeschriebene Fahrschulausbildung (theoretischer und praktischer Unterricht) ist jedoch nicht notwendig, allerdings ein Sehtest und der Nachweis über Sofortmaßnahmen am Unfallort

Der ausländische Führerschein muss zum Zeitpunkt der Erteilung der deutschen Fahrerlaubnis unbedingt im Original vorgelegt werden. Der deutsche Führerschein wird nur gegen Abgabe des ausländischen Führerscheins ausgehändigt.

Voraussetzungen

  • Hauptwohnsitz im Landkreis Bernkastel-Wittlich

Erforderliche Unterlagen

  • Personalausweis oder Pass
  • 1 Lichtbild Biometrisches Foto
  • Vorlage des gültigen ausländischen Führerscheins und einer Kopie desselben. Die ausländische Fahrerlaubnis muss zum Zeitpunkt der Antragstellung der deutschen Fahrerlaubnis noch gültig sein (Ausnahme: EU-/EWR-Fahrerlaubnisse).
  • Übersetzung des ausländischen Führerscheins (Ausnahme: EU/EWR-Fahrerlaubnisse)
  • Bei Umschreibung von Pkw- oder Motorrad-Fahrerlaubnissen aus Drittstaaten
    • Sehtest
    • Nachweis der Unterweisung in "Lebensrettenden Sofortmaßnahmen am Unfallort"

Gebühren

Umschreibung (ohne Prüfung): 35,80 Euro
Umschreibung (mit Prüfung): 43,40 Euro

Bei Umschreibungen auf Fahrgastbeförderung werden höhere Gebühren fällig.

Rechtsgrundlagen