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Verpflichtungserklärung für Einladungen zu Besuchsreisen

Möchte eine in Deutschland lebende Person (egal ob Deutscher oder Ausländer) einen ausländischen, der Visumspflicht unterliegenden Gast zu Besuch nach Deutschland einladen, verlangen die deutschen Auslandsvertretungen in der Regel die Vorlage einer Verpflichtungserklärung (sogenannte "Einladung"), bevor sie ein entsprechendes Visum ausstellen.

Die Verpflichtungserklärung wird grundsätzlich von der Ausländerbehörde, die für den vorgesehenen Aufenthaltsort des Ausländers zuständig ist, entgegengenommen. Der Gastgeber / Einlader erhält das Original der Verpflichtungserklärung zur Weiterleitung an den Gast, der dieses im Rahmen des Visumsverfahrens der deutschen Auslandsvertretung vorlegt. Eine Durchschrift verbleibt als vollstreckbarer Titel bei der Ausländerbehörde.

Der Gastgeber / Einlader wird vor Abgabe der Verpflichtungserklärung ausführlich über den Umfang und die Dauer der Haftung, die Gültigkeit der Verpflichtungserklärung, den erforderlichen Versicherungsschutz, die Vollstreckbarkeit der eingegangenen Verpflichtung, die Strafbarkeit bei Falschangaben, die Speicherung von Daten, sowie die Freiwilligkeit seiner Angaben informiert und muss den Erhalt und die Kenntnisnahme des Merkblatt schriftlich bestätigen.

Das Merkblatt, zusammen mit den für die Abgabe einer Verpflichtungserklärung benötigten Angaben steht zum Download bereit.

Die Angaben im Rahmen der Prüfung der finanziellen Leistungsfähigkeit (Bonitätsprüfung) sind freiwillig. Kann der Gastgeber seine Bonität jedoch nicht glaubhaft machen oder nachweisen, ist die Bescheinigung der Bonität nicht möglich. Dies ist jedoch eine Voraussetzung, die im Visumverfahren von entscheidender Bedeutung ist. Ohne deren Vorliegen führt dies regelmäßig zur Ablehnung des begehrten Visums durch die deutschen Auslandsvertretungen.