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Während früher fast ausschließlich die Landwirtschaft und der Weinbau Erwerbsquellen boten, finden heute die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im gesamten Landkreis in Industrie, Handel und Handwerk über 40 000 vielseitige Arbeitsplätze. Die heutige Wirtschaftsstruktur im Landkreis ist geprägt durch eine für die Region überdurchschnittlich hohe Anzahl an industriellen Großbetrieben, sehr vielen mittelständischen Betrieben und einem eindrucksvollen Potential an Klein- und Kleinstbetrieben.

Trotz erheblicher Strukturveränderungen und eines hohen Anpassungsdrucks in den vergangenen Jahren hat die Zahl der Beschäftigten deutlich zugenommen.

Der Dienstleistungssektor weist die prozentual höchsten Steigerungen auf. Zu den wichtigsten Branchen im Landkreis Bernkastel-Wittlich gehört unter anderem der Maschinenbau einschließlich Metallbe- und verarbeitung, die Nahrungsmittel- und Holzindustrie. Von herausragender Bedeutung sind ebenfalls die Vielzahl und die Vielfalt handwerklicher Betriebe. Weiterhin von großer Bedeutung sind Landwirtschaft und Weinbau; mehr als 4000 Menschen finden hier einen Arbeitsplatz. Der gesunde Branchenmix aus Industrie, Landwirtschaft, Fremdenverkehr und sonstigen Dienstleistungen ohne ausgeprägte Monostrukturen hat sich in den vergangenen Jahren bewährt.

Seit dem Ausbau der A 1/A 48 im Jahre 1975 hat sich die Stadt Wittlich zum wirtschaftlichen Schwerpunkt der Region entwickelt - mehr als 15.000 Arbeitsplätze stehen hier zur Verfügung. Mit der A 60 von Bitburg nach Wittlich und der geplanten Weiterführung als B 50 neu bis zur A 61 bei Rheinböllen ergeben sich weitere hervorragende Entwicklungschancen für den Raum Wittlich und das gesamte Kreisgebiet. Das neu geschaffene Industriegebiet Wengerohr-Süd und die ehemalige französische Garnison in Wittlich bieten neben zahlreichen weiteren Gewerbe- und Industrieflächen hierfür den notwendigen Raum.

Der Industriepark Region Trier bei Hetzerath ist ein eindrucksvolles Beispiel für die interkommunale Konversion einer französischen Helikopterbasis zu einem modernen Gewerbestandort. Der Schaffung verbesserter Ansiedlungsbedingungen dient auch der interkommunale Gewerbepark (HuMos) in Morbach-Gutenthal.

Viele Verbandsgemeinden im Kreisgebiet stellen geeignete und sofort bebaubare Flächen zur Ansiedlung von Industrie- und Gewerbegebieten zur Verfügung. Dabei achten sie besonders auf die Umweltverträglichkeit der sich neu ansiedelnden Betriebe und ihre schonende Einbindung in die Landschaft.