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Auch die Abfallentsorgung in der Region Trier steht unter dem Einfluss von Corona. So stellt der Zweckverband – nachdem alle bestätigten Abholaufträge abgearbeitet wurden – die Abholung von Sperrabfall, Grüngut und Elektroaltgeräten ab dem 10. April ein. Die dadurch freiwerdenden Kapazitäten sollen eingesetzt werden, um bei etwaigen Personalausfällen die Abfuhr von Restabfall und Bioabfällen sicherzustellen.

„Wer eine Terminbestätigung für einen Abholtermin vorliegen hat, kann zum jetzigen Zeitpunkt davon ausgehen, dass wir diesen auch einhalten. Vereinzelte bereits bestätigte Termine für die Zeit nach diesem Stichtag werden wir im persönlichen Gespräch versuchen auf einen früheren Termin zu verlegen.“ erläutert Verbandsdirektor Max Monzel. Ab dem 10. April wird es dann vorerst keine Abholung von Sperrabfall im Verbandsgebiet, sowie von Grüngut und Elektroaltgeräten in der Stadt Trier und in Trier-Saarburg mehr geben. Sobald die Situation sich entspannt, wird das Angebot unverzüglich wiederaufgenommen.

Aktuell stellt der A.R.T. eine starke Zunahme der Anlieferungen von Kleinstmengen auf dem Wertstoffhof in Trier sowie an den Entsorgungs- und Verwertungszentren im gesamten Verbandsgebiet fest. „Es ist weder notwendig noch sinnvoll, einzelne Gelbe Säcke oder andere Kleinstmengen dort anzuliefern. Derzeit sollten nur wirklich notwendige Erledigungen erfolgen, um das Infektionsrisiko sowohl für unsere Mitarbeiter als auch für unsere Kundinnen und Kunden möglichst gering zu halten.“ appelliert Kirsten Kielholtz, Pressesprecherin des A.R.T. „Sollte sich die Situation an den Standorten weiter verschärfen, müssen wir eine vorübergehende Schließung in Betracht ziehen.“

Darüber hinaus wurde im Rahmen der Sitzung eine weitere Lösung zur günstigen Abfallentsorgung für junge Familien und pflegende Haushalte vorgestellt. Diese sieht, neben der schon beschlossenen Windeltüte, die Einführung einer zusätzlichen Tonne für die Aufnahme von Windeln und Inkontinenzartikeln in den Größen 80 oder 120 l vor. Diese Tonne kann zweiwöchentlich zur Leerung bereitgestellt werden. Gezahlt werden nur die tatsächlich angefallenen Leerungskosten ohne Jahresgrundgebühr. Diese Bereitstellung einer Windeltonne durch den A.R.T. ist ein Angebot an seine Verbandsmitglieder. Die Landkreise sowie die Stadt Trier können hiervon ab sofort Gebrauch machen.

Damit die Windeltonne in den einzelnen Landkreisen und der Stadt Trier eingeführt werden kann, sind jedoch entsprechende Freigaben der jeweilig zuständigen Kreistage und des Stadtrats erforderlich. Der A.R.T. beginnt sofort mit den notwendigen Maßnahmen zur Einführung, sobald diese Freigaben aus den Mitgliedskörperschaften vorliegen.