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Brachliegende Ackerflächen dürfen zur Beweidung genutzt oder zu Futterzwecken gemäht werden. Damit reagiert das rheinland-pfälzische Landwirtschaftsministerium auf die starken Niederschläge in großen Teilen von Rheinland-Pfalz, viele Flächen stehen zum Mähen oder zur Beweidung nicht mehr zur Verfügung.

Die extremen Regenfälle und Überflutungen haben die Futterversorgung für viele tierhaltende Betriebe deutlich erschwert. Viele Flächen sind in Folge der hohen Niederschläge nicht mehr oder nur noch eingeschränkt befahrbar oder nutzbar. Mit der Ausnahmegenehmigung zur Futternutzung auf ökologischen Vorrangflächen soll Landwirten geholfen werden, ihre Tiere mit ausreichend Nahrung zu versorgen.

Landwirte, die im Rahmen der Beantragung von Direktzahlungen zur Bereitstellung von ökologischen Vorrangflächen im Rahmen des Greening verpflichtet sind, dürfen ab dem 16.07.2021 brachliegende Ackerflächen nach Artikel 46 Absatz 2 Buchstabe a der Verordnung (EU) Nr. 1307/2013 (Nutzcode 062) durch Beweidung mit Tieren oder durch Schnittnutzung zu Futterzwecken nutzen. Nicht unter die Ausnahmegenehmigung fallen Honigbrachen (Nutzcodes 065 und 066). 

Fragen hierzu beantwortet das Team Landwirtschaft und Weinbau der Kreisverwaltung