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Die Anträge auf Rebrodungen (Teil1) für eine Förderung von Rebpflanzungen im Jahr 2022 können bis zum 30. September 2021 gestellt werden. Die Antragsteller müssen alle Flächen, auch die Flächen in Flurbereinigungsverfahren beantragen, wenn diese im Winter 2021 oder im Frühjahr 2022 gerodet werden sollen und eine Förderung durch die Umstrukturierung geplant ist. Die Rodungsbescheide aus den Vorjahren verlieren ihre Gültigkeit, wenn die Rebflächen nicht gerodet wurden und müssen erneut beantragt werden. Es sind auch unbestockte Flächen (Brachflächen) zu melden, für die eine Bestockung mittels Pflanzrecht aus der sogenannten Umwandlung beziehungsweise Genehmigung auf Wiederbepflanzung beabsichtigt ist. Unbestockte Flächen, die bereits Gegenstand eines Antrages Teil 1 waren und einen positiven Rodungsbescheid erhalten haben, müssen nicht erneut beantragt werden.

Die Antragsunterlagen werden nicht mehr in Papierform bei der Kreisverwaltung vorgehalten. Diese müssen die Antragsteller auf https://mwvlw.rlp.de/de/themen/weinbau/umstrukturierung/ herunterladen. Es wird empfohlen, die Anträge elektronisch über das Weininformationsportal (WIP) der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz unter https://www.lwk-rlp.de/de/weinbau/service/wip-weininformationsportal/ zu stellen, denn dies erleichtert die Antragstellung durch direkte Fehlerhinweise beim Ausfüllen des Antrages.

Sollte noch kein Zugang für das WIP vorhanden sein, dann über Neuregistrierung Antrag ausfüllen und an die angegebene Nummer faxen. Die Zugangsdaten werden in der Regel innerhalb von zwei bis drei Arbeitstagen per Post zugestellt. Nach Durchführung einer Vor-Ort-Kontrolle erhalten die Antragsteller Anfang Dezember die Benachrichtigung, dass gerodet werden kann. Bis zu diesem Zeitpunkt dürfen auf den Flächen keine Veränderungen vorgenommen werden.

Die Antragstellung Teil II (Meldung geplante Rebpflanzung) erfolgt dann im Januar 2022. Hier können allerdings nur Flächen beantragt werden, die auch bereits im Antragsverfahren Teil 1 (Meldung Rebrodung) aufgeführt wurden.

Fragen zum Antragsverfahren beantworten Gabriela Heinze, Tel.: 06571 14-2365, E-Mail: Gabriela.Heinze[at]bernkastel-wittlich.de und Sebastian Wagner, Tel.: 06571 14-2417, E-Mail: Sebastian.Wagner[at]Bernkastel-Wittlich.de.