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Spaß, gute Laune und Feierstimmung – so soll Karneval sein. Die närrischen Tage gehören für viele Menschen in unserer Region dazu. In der Karnevalszeit konsumieren Kinder und Jugendliche jedoch oft auch unerlaubt Alkohol. So gelangen Minderjährige beispielsweise bei Karnevalsumzügen leicht an Alkohol, etwa beim Ausschank aus dem Zug heraus. Verharmlosung ist hier nicht angebracht: Alkohol wirkt bei Kindern und Jugendlichen viel stärker als bei Erwachsenen.

Hier sind Eltern, Vereine, Veranstalter, Gewerbetreibende und generell alle Erwachsene aufgerufen, sich ihrer Verantwortung im Jugendschutz als Vorbild für Kinder und Jugendliche bewusst zu sein.

Der Jugendschutzbeauftragte des Landkreises, Stephan Rother regt zusammen mit dem Arbeitskreis „Jugendschutz/Suchtprävention im Landkreis Bernkastel-Wittlich“ die Karnevalsvereine und Veranstalter an, sich für eine freiwillige Selbstverpflichtung zur Einhaltung des Jugendschutzes stark zu machen. Vereine und Veranstalter können mit der Teilnahme an der Aktion „Närrische Selbstverpflichtung“ ihre Zustimmung zum Jugendschutz bekräftigen. Sie sorgen dafür, dass kein Alkohol bei Veranstaltungen und Karnevalsumzügen an junge Menschen unter 16 abgegeben wird.

Einige Karnevalsvereine aus unserem Landkreis beteiligen sich bereits an der Aktion „Jugendschutz im Karneval“. Sie gaben ihre Willenserklärung zur Umsetzung des Jugendschutzes mit gutem Beispiel ab. Die Erklärung zur Aktion „Närrische Selbstverpflichtung im Karneval“ sowie Jugendschutztabellen und weitere Informationen zum Jugendschutz sind über den Jugendschutzbeauftragten der Kreisverwaltung, Stephan Rother, Tel.: 06571 14-2220, E-Mail: Stephan.Rother[at]Bernkastel-Wittlich.de erhältlich. Die Abgabe der Jugendschutz-Erklärung zur „Närrische Selbstverpflichtung im Karneval“ ist bis 10. Februar 2023 möglich.