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Gemeinsam stellten die Landräte der drei Kreise sowie die Bürgermeister der beteiligten (Verbands-)Gemeinden das Projekt der interkommunalen Zusammenarbeit vor. Foto: Mike-D. Winter

Im Rahmen einer Pressekonferenz wurde gestern in den Räumlichkeiten der Kreisverwaltung Vulkaneifel die gemeinsame Zulassungsstelle der Landkreise Bernkastel-Wittlich, Cochem-Zell und Vulkaneifel - welche am 09.01.2023 startet - vorgestellt.

Mit der Einführung einer gemeinsamen Zulassungsstelle wird ein weiterer wichtiger Punkt des vom Land Rheinland-Pfalz geförderten Konzeptes „Interkommunale Zusammenarbeit Eifel Mosel Hunsrück“ umgesetzt. Künftig wird es den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Unternehmen der drei Landkreise unabhängig vom Wohnort möglich sein, Zulassungsvorgänge für ihr Kraftfahrzeug bei allen sieben Zulassungsstellen der zuvor genannten Landkreise durchzuführen. Bei insgesamt jährlich rund 92.000 Zulassungsvorgängen – davon 45.000 im Landkreis Bernkastel-Wittlich, 22.000 im Landkreis Cochem-Zell sowie rund 25.000 im Landkreis Vulkaneifel -, profitieren hiervon Privatpersonen als auch Händler gleichermaßen.

Eröffnet wurde die Pressekonferenz durch die Gastgeberin, Landrätin Julia Gieseking.  "Im letzten Jahr ist es uns nicht nur gelungen, die ständig neuen Herausforderungen zu meistern, sondern auch noch proaktiv Dinge auf den Weg zu bringen. Im

Rahmen der Interkommunalen Zusammenarbeit haben wir nun etwas sehr greifbares auf den Weg gebracht: eine gemeinsame Zulassungsstelle unserer drei Landkreise. Wir sind heute hier zusammengekommen, um dies zu verkünden und zu feiern. Vielen Dank allen Beteiligten für Ihr Mitwirken und Ihr Mitdenken. Ohne Ihren Einsatz wären wir nicht so weit gekommen." Anschließend übergab die Kreischefin das Wort an ihre beiden Kollegen, die Landräte Manfred Schnur und Gregor Eibes.

„Der heutige Meilenstein der interkommunalen Zusammenarbeit mit unseren Partnern  - die gemeinsame Zulassungsstelle - ist nur ein erster Schritt. Ziel ist es, die Zulassungsvorgänge in Zukunft vollkommen digitalisiert abzuwickeln. Dies soll ebenfalls gemeinsam erfolgen, um eine schnelle Abwicklung zu gewährleisten.“, so Landrat Manfred Schnur.

„Die gemeinsame Zusammenarbeit unserer drei Landkreise auf Sachebene ist unterm Strich zielführender als die bisherigen Diskussionen über eventuelle Gebietsreformen. Mit der geplanten gemeinsamen Bußgeldstelle, einer einheitlichen Finanzsoftware sowie vielen weiteren Projekten wollen wir dafür sorgen, dass unsere Verwaltungen zukünftig noch effizienter und bürgerfreundlicher arbeiten können“ führt Landrat Gregor Eibes ergänzend aus.

Vorgestellt wurde das Projekt durch Projektleiter Ingo Schuster anhand eines anschaulichen Erklärvideos. Dabei wurde insbesondere auf die Vorteile der wohnortunabhängigen Zulassung eingegangen und die gemeinsame Terminverwaltung erläutert. Künftig können sich die Bürgerinnen und Bürger online für ihren Wunschstandort alle freien Termine der kommenden drei Wochen anzeigen lassen und diese reservieren. 

Anschließend blieb genügend Zeit, um offene Fragen der  anwesenden Pressevertreter zu beantworten.

Zur Online-Terminverwaltung gelangen Sie über die Webseite www.terminvergabeportal.de oder über die Internetseiten der einzelnen Verwaltungen. Zusätzlich können Termine über die Behördennummer 115 gebucht werden.