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Jörg Teusch (Brand- und Katastrophenschutzinspekteur), Isolde Edringer, Thomas Edringer, Sabine Christ, Stephan Christ, Landrat Gregor Eibes. Foto: Mike-D. Winter

Über 23 Jahre war Thomas Edringer stellvertretender Brand- und Katastrophenschutzinspekteur (BKI, früher KFI – Kreisfeuerwehrinspekteur) des Landkreises Bernkastel-Wittlich. In einer Feierstunde in der Bernkastel-Kueser Güterhalle wurde er nun durch Landrat Gregor Eibes von seinem Amt entpflichtet. Gleichzeitig wurde Stephan Christ, bislang Wehrleiter der Verbandsgemeinde Wittlich-Land, als sein Nachfolger ernannt.

Landrat Eibes würdigte das Engagement Edringers als KFI/BKI mit den Worten des Schauspielers Ewald Basler: „Die Welt lebt von Menschen, die mehr tun als ihre Pflicht.“ Dieses Zitat passe genau auf Edringer, da dieser weit über die Pflicht hinaus für die Feuerwehr „brenne“

1979, im Alter von 16 Jahren trat Edringer in die Freiwillige Feuerwehr Noviand ein. Von 1983 bis 1996 war er Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Noviand. 1988 wurde er zunächst stellvertretender Wehrleiter und 1991 schließlich Wehrleiter der Verbandsgemeinde Bernkastel-Kues. Im Mai 1999 übernahm Thomas Edringer die Aufgabe des stellvertretenden Kreisfeuerwehrinspekteurs, heute des stellvertretenden Brand- und Katastrophenschutzinspekteurs des Landkreises Bernkastel-Wittlich.

„Sie, Herr Edringer, sind ein Feuerwehrmann aus tiefster Überzeugung, ein Vollblutfeuerwehrmann und die geborene Führungspersönlichkeit“, lobte Landrat Eibes. Aufgrund seines großen Fachwissens habe er in all den Jahren den Feuerwehrkameraden immer als hilfsbereiter und kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung gestanden. Die Förderung der interkommunalen Zusammenarbeit der Gebietskörperschaften mit dem Landkreis im Rahmen der Beschaffung von Fahrzeugen und die Erzielung von Synergieeffekten sei ihm immer ein wichtiges Anliegen gewesen. Umso mehr bedauerte Eibes die Entpflichtung des langgedienten Katastrophenschützers.

Jörg Teusch, Brand- und Katastrophenschutzinspekteur des Landkreises, dankte Edringer für sein langjähriges Engagement: „Du warst nicht nur Stellvertreter von mir und meinen Vorgängern, sondern auch ein Freund, der gefordert und unterstützt hat“. Auch Peter Gerhards, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes dankte dem „Urgestein des modernen Feuerwehrwesens“ für seine Arbeit auf allen Ebenen.

Edringer selbst dankte den Rednern für ihre Worte, doch ein besonderer Dank ging auch an die vielen Wegbegleiter in der Feuerwehr, die Mitarbeiter seiner Firma und nicht zuletzt an seine Ehefrau Isolde und die weiteren Familienmitglieder. Sein Entschluss das Amt des stellvertretenden Brand- und Katastrophenschutzinspekteurs weiterzugeben, sei aufgrund persönlicher Umstände schon lange gereift und die Flutkatastrophe im vergangenen Jahr habe hierzu den letzten Anstoß gegeben. Da er weiter als Wehrleiter seiner Verbandsgemeinde tätig sein wolle, im Katastrophenfall aber nicht gleichzeitig auf VG-Ebene wie auf Kreisebene tätig sein könne, habe er sich zugunsten der Verbandsgemeinde entschieden.

Als sein Nachfolger tritt nun Stephan Christ an, der bisher Wehrleiter der Verbandsgemeinde Wittlich-Land war und in Folge dieses Amt aufgibt. Mit Christ rückt ein ebenfalls sehr erfahrener Feuerwehrmann nach. 1983 trat er in die Freiwillige Feuerwehr Osann-Monzel ein. 1994 übernahm er dort die Aufgabe als Wehrführer. Seit 2012 ist er Wehrleiter seiner Heimatverbandsgemeinde. Landrat Gregor Eibes dankte ihm herzlich, dass er das verantwortungsvolle Amt des stellvertretenden Brand- und Katastrophenschutzinspekteurs des Landkreises wahrnimmt und wünschte für die anstehenden Aufgaben viel Erfolg.