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Karneval ist seit Aschermittwoch vorbei. Zeit, um aus Sicht des Jugendschutzes Bilanz zu ziehen.

Zum ersten Mal regte der Jugendschutzbeauftragte des Landkreises Stephan Rother die Karnevalsvereine im Kreis Bernkastel-Wittlich an, sich für eine Selbstverpflichtung zur Einhaltung des Jugendschutzes stark zu machen.

„Die Initiative war für einen ersten Anlauf sehr positiv“, bilanziert Rother. In den Vorständen der Karnevalsvereine wurde das Thema „Alkohol und Jugendschutz“ neu diskutiert. Es gab auch Anregungen an die Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich, das Thema „Alkohol“ aufzuarbeiten.

Insgesamt beteiligten sich 17 Karnevalsvereine und gaben Ihre Willenserklärung ab, den Jugendschutz auch im Karneval zu beachten und dafür sorgen zu wollen, dass kein Alkohol beim Karnevalsumzug an die Zuschauer abgegeben wird. Die Gefahr besteht hier, dass Kinder zu leicht an den für sie besonders schädlichen Alkohol gelangen können.

Nach Rückmeldung aller Polizeiinspektionen und der Rettungswacht des Deutschen Roten Kreuzes im Landkreis Bernkastel-Wittlich, gab es kaum nennenswerte Vorfälle bei den jungen Karnevalisten. Mit dazu beigetragen haben Jugendschutzkontrollen und verschiedene Präventionsangebote sowie Informationen über Gefahren und Folgen des Alkoholkonsums, besonders bei Jugendlichen. So fanden an einigen Schulen Informationsveranstaltungen statt. Gemeinsam mit Schulsozialarbeitern nutzte der Jugendschutzbeauftragte der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich die Unterrichtspausen zur Information. Mit Videos, Flyern, Musik und Informationsbroschüren konnte in kürzester Zeit mehrere hundert Jugendliche erreicht werden.

Auch nach dem Karneval gibt es weitere Info-Angebote an Schulen. Denn Alkohol ist das ganze Jahr „Thema Nr. 1“ im Jugendschutz. Weitere Informationen rund um das Thema Jugendschutz erhalten Interessierte bei Stephan Rother, Telefon: 065 71/142220, E-Mail: Stephan.Rother[at]Bernkastel-Wittlich.de.