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Die Amerikanische Faulbrut bei Bienen ist für den Menschen ungefährlich. Darauf macht der Fachbereich Veterinärdienst und Lebensmittel der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich aufmerksam. Anlass für diese Entwarnung ist der Befall eines Bienenstands in Morbach-Hundheim.
Die Amerikanische Faulbrut bei Bienen ist eine durch Bakterien verursachte Infektionskrankheit, die ausschließlich die Brut der Bienen betrifft. Die Keime vermehren sich in den Bienenlarven und lösen diese auf. Durch den Putz- und Pflegetrieb der erwachsenen Bienen werden die Keime von diesen weiter verschleppt, ohne dass sie selbst daran zu erkranken. Die Beeinträchtigung der Bienebrut führt letztendlich zum Absterben eines Bienenvolks.
Der Mensch und auch alle anderen Tierarten sind für den Erreger der Amerikanischen Faulbrut nicht empfänglich. Der Verzehr von Honig ist absolut unbedenklich. Jedoch sollte jeder Verbraucher von Honig möglichst vermeiden, dass Bienen an Honig gelangen. Denn auch die Bienen versuchen wie so viele Lebewesen mit möglichst geringem Aufwand an Futter zu gelangen. So werden zum Beispiel die Honigreste, die im Abfall landen, von den Bienen dem Blütennektar vorgezogen, da das Sammeln von Blütennektar mit einem unvergleichbar höheren Aufwand verbunden ist. Zum Schutz der einheimischen Bienenhaltungen kann jeder Verbraucher von Honig sehr viel dazu beitragen, wenn sämtliche Gefäße von Honig vor der Rückgabe oder der Entsorgung gereinigt werden.
Weitere Informationen zum Thema gibt es beim Fachbereich Veterinärdienst und Lebensmittel der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich unter der Telefonnummer 06571/14 2353.