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Ruanda-Koordinator Alois Stroh gab den Ausstellungsbesuchern mit seinem Bericht spannende Einblicke in das ruandische Leben sowie die sportliche Entwicklungshilfe.

Ruanda-Koordinator Alois Stroh gab den Ausstellungsbesuchern mit seinem Bericht spannende Einblicke in das ruandische Leben sowie die sportliche Entwicklungshilfe.

Ruanda und Rheinland-Pfalz pflegen seit 1982 eine sogenannte Graswurzel-Partnerschaft. Ziel dieser Zusammenarbeit ist es, Menschen aus beiden Ländern zusammen zu führen, um sich gegenseitig kennen zu lernen und Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Eine Ausstellung im Wittlicher Kreishaus zeigt bis 30. Dezember 2009, wie die Partnerschaft zwischen Ruanda und Rheinland-Pfalz gelebt wird.

Hierzu ist die Ausstellung im Foyer der Kreisverwaltung in zwei Themenblöcke geteilt.  Der erste Teil zeigt alltägliche Situationen, die Natur, aber auch schwierige Lebensumstände in dem afrikanischen Land. Dieser Teil der Ausstellung wurde vom rheinland-pfälzischen Ministerium des Innern und für Sport konzipiert und wird durch das LandesMedienZentrum Rheinland-Pfalz koordiniert.

In ihrem zweiten Teil zeigt die Ausstellung die konkrete Partnerschaft der Fußballer im Spielkreis Mosel mit dem  Kinderheim Centre Inshuti Zacu. Die Fotoausstellung  zeigt die vielfältigen Aktionen, weit über die Fußballfamilie hinaus und das Ergebnis mit Einblicken in das Kinderheim heute.

„Die Fußballer im Spielkreis Mosel bauen mit ihrem Engagement besondere Brücken der Menschlichkeit und Nächstenliebe zu den hilfsbedürftigen ruandischen Kindern. Unsere Gesellschaft braucht Menschen wie sie, die sich mit Herz und Verstand für diese gute Sache einsetzen“, lobte Landrätin Beate Läsch-Weber das Engagement zur Ausstellungseröffnung. Alois Stroh, Ruanda-Koordinator im Spielkreis Mosel gab in einem anschließenden Bericht spannende Einblicke in das Leben vor Ort sowie die sportliche Entwicklungshilfe. „Sport ist für die Menschen eine großartige Sache um von ihren alltäglichen Problemen abzulenken. Sport gibt ihnen Kraft und Anerkennung“, berichtete Stroh. Besonders stolz ist er, dass im Fußballspiel auch einst verfeindete Gruppen wie die Hutus und Tutsi wieder zueinander finden.

Im Rahmen der Ausstellungseröffnung konnte der Vizepräsident des Fußballverbandes Rheinland  Josef Hens gemeinsam mit dem Fußball-Kreisvorsitzenden Walter Kirsten und dem Ehrenamtsbeauftragten Klaus Schmitz, sechs Persönlichkeiten aus dem Fußballspielkreis Mosel mit dem DFB-Ehrenamtspreis auszeichnen. Die Auszeichnungen erhielten Gerhard Becker, Bernhard Lauterborn, Klaus Lay, Helmut Reitz, Reinhard Röhll und Ralf Schaaf.

Musikalisch wurde die Ausstellungseröffnung durch ein Schlagzeugensemble der Musikschule des Landkreises passend  mit afrikanischen Klängen umrahmt.

Zu sehen ist die Ausstellung im Kreishaus montags bis donnerstags von 7 bis 18 Uhr und freitags von 7 bis 15 Uhr.