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Landrat Gregor Eibes und Hubert Hill führten zur Ausstellungseröffnung in Biographie und Werk von Edith Hill ein.

„Altrich entwickelt sich scheinbar zur Kulturhauptstadt des Landkreises“, scherzte Landrat Gregor Eibes anlässlich der Eröffnung der Ausstellung von Werken der  Künstlerin Edith Hill im Kreishaus. Mit Edith Hill ist nach Dagmar Schumacher-Blank nun zum zweiten Mal in Folge eine Altricher Künstlerin im Foyer der Kreisverwaltung zu sehen. Absicht steckt jedoch nicht dahinter, schließlich steht die Ausstellungsreihe „Kunst im Kreishaus“ allen Künstlern aus dem Landkreis offen.

Unter dem Titel „Bunt ist meine Lieblingsfarbe“ sind bis zum 7. Oktober die farbenfrohen Acrylbilder von Edith Hill zu sehen. In seiner Begrüßung stellte Landrat Eibes die Künstlerin vor. Edith Hill ist ausgebildete Goldschmiedin. Voraussetzung für diesen Beruf sind ein besonderes Zeichentalent, das die Künstlerin bereits zur Schulzeit zeigte. In der Goldschmiede-Werkstatt arbeitet sie nach eigenen Entwürfen und so lag es nahe, sich auch dem Malen zuzuwenden. Mit 17 entstanden die ersten Bilder in Öl auf Leinwand. Beruf und Familie ließen eine intensivere Beschäftigung mit der Malerei jedoch zunächst nicht zu. Doch das änderte sich und die Künstlerin konnte sich wieder mehr ihrem schönen Hobby widmen. Sie experimentierte mit Farben, Materialien und Techniken, belegte Kurse an der Europäischen Kunstakademie in Trier und bei bekannten Malern. Es folgten vielfach beachtete Ausstellungen unter anderem in Morbach, Thalfang, Trittenheim, im Hunsrückhaus am Erbeskopf, in Platten und Altrich. Die Malerin nahm außerdem mehrfach an der Gemeinschaftsausstellung der Kulturtage der Verbandsgemeinde Wittlich-Land teil.

Der Ehemann der Künstlerin ging nach der Einführung durch den Landrat auf das künstlerische Werk näher ein. „Walter Gropius´ Ausspruch „Bunt ist meine Lieblingsfarbe“ hat die Künstlerin ganz bewusst als Motto für diese Ausstellung gewählt. Es ist deshalb keine Überraschung, dass sie immer wieder wunderschöne Blumen, Pflanzen, Bäume und Früchte auf die Leinwand zaubert“, erklärte Hubert Hill. Sie in eine Kategorie einzuordnen sei jedoch falsch, da sie in einigen Bildern deutlich innerer Wirklichkeiten, die sie bewegten und sich in ihr manifestierten, zeige.

Musikalisch abgerundet wurde die gut besuchte Ausstellungseröffnung durch die Saxophonistin Sophia Schiffmann und ihren Musikschul-Lehrer Ulrich Junk in Begleitung am Klavier.

Die Ausstellung ist montags bis donnerstags von 7 bis 18 Uhr und freitags von 7 bis 15 Uhr zu sehen.